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Prozess in Nördlingen: Mit 3,6 Promille auf dem Rad

Prozess in Nördlingen

Mit 3,6 Promille auf dem Rad

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    Mit 3,6 Promille auf dem Rad
    Mit 3,6 Promille auf dem Rad Foto: dpa

    Weil er zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres völlig betrunken mit dem Fahrrad unterwegs war, hat sich ein Mann aus Donauwörth vor dem Amtsgericht Nördlingen verantworten müssen.

    Das Urteil: zwei Monate Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt sind, und 200 gemeinnützige Arbeitsstunden.

    Es war erst 10 Uhr vormittags, als eine Streife der Polizei im Juni den 44-Jährigen in der Augsburger Straße stoppte. Er fuhr in Schlangenlinien und rutschte mit den Füßen immer wieder von den Pedalen. Wie sich herausstellte, hatte die unsichere Fahrweise ihren Grund: Der Radler hatte 3,6 Promille Alkohol im Blut.

    Der Mann bekam eine Anklage wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Ein Jahr zuvor war er wegen Vollrauschs zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Auch damals radelte er in diesem Zustand durch die Gegend.

    Vor dem Amtsgericht erklärte der Arbeitslose nun, er habe an jenem Morgen im Juni einen Termin bei der Agentur für Arbeit in Donauwörth gehabt. Weil er dort kein Jobangebot bekommen habe, sei er frustriert gewesen und schnurstracks in einen Supermarkt gefahren, habe sich dort eine Flasche Wodka sowie Bier gekauft und sich in der Promenade volllaufen lassen. Anschließend setzte er sich wieder auf sein Rad.

    Richter Andreas Krug erachtete eine Freiheitsstrafe zur Bewährung für angemessen. (wwi)

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