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14.05.2019

Sehnsucht nach Veränderung

Freuen sich über die neuen Räume: (von links) Eike Hallitzky, Eva Lettenbauer, Albert Riedelsheimer und Kreisvorsitzende Ursula Kneißl-Eder.
Bild: Wolfgang Widemann

Grüne weihen Räume in Donauwörth ein. Die sollen in mehrfacher Weise genutzt werden

Seit sieben Monaten sind die Grünen – was die Zahl der überregionalen Mandate betrifft – nach der CSU die zweite Kraft im Donau-Ries-Kreis. Mit Eva Lettenbauer haben sie eine Landtagsabgeordnete und mit Albert Riedelsheimer einen Bezirksrat. Nun hat die Partei auch eine Anlaufstelle in der Region. Die beiden Volksvertreter nahmen am Sonntagabend offiziell ihre Regionalbüros in Betrieb. Sie befinden sich in der Kapellstraße in Donauwörth. In dem ehemaligen Handarbeitsgeschäft ist jetzt auch ein großer Raum, den der Kreisverband Donau-Ries und der Ortsverband nutzen können.

Zur Einweihung reiste Grünen-Landesvorsitzender Eike Hallitzky an. Er skizzierte, warum die Partei derzeit auf einer Erfolgswelle schwimme: „Es ist uns gelungen, die Sehnsucht der Menschen nach Veränderung einzufangen.“ Die Grünen suchten Verantwortung und machten sich daran, Probleme zu lösen. Dies passiere unter folgendem Credo: „Es geht wahnsinnig viel, wenn wir es gemeinsam anpacken.“

Hallitzky nutzte den Anlass und die allgemeine Euphorie dazu, Eva Lettenbauer, die jüngste Abgeordnete im Bayerischen Landtag, in den höchsten Tönen zu loben. Die 26-Jährige strahle genau das aus, was die Grünen aktuell ausmache. Die Politikerin, die aus Reichertswies stammt, sei eloquent, klug und politisch erfahren: „Sie ist eine brillante Politikerin.“

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Der Landesvorsitzende registrierte, dass die Grünen zuletzt auch im Landkreis Donau-Ries ihren Stimmenanteil deutlich erhöhen konnten. Die Büros in Donauwörth seien „ein Ort für aktives Gestalten und Vernetzen“. Die Grünen zählen im Landkreis knapp 100 Mitglieder in sechs Ortsverbänden (Donauwörth, Nördlingen, Wemding, Kaisheim, Mertingen und Oberndorf).

Thomas Krepkowski, Stadtrat und Vorsitzender des Ortsverbands in Donauwörth, sagte, es sei wichtig, „als Partei sichtbar zu werden“. Es sei geplant, in den Räumen auch Bürgersprechstunden abzuhalten. Albert Riedelsheimer erklärte, es sei Ziel, „möglichst viele Kontakte zu kriegen mit den Menschen hier“. Lettenbauer möchte ebenfalls Bürgersprechstunden anbieten. (wwi)

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