Die CSU Donauwörth pocht darauf, dass in der Diskussion um das Tanzhaus, der Bürger das letzte Wort darüber haben sollte. Einen Kompromissvorschlag der Grünen bezeichnen die Christsozialen als nicht ausreichend.
Schließlich gehe es um nichts Geringeres „als eines der bedeutendsten Gebäude in der Stadt Donauwörth und Symbol des Wiederaufbaus nach dem Krieg mit Emotionen, mit Geschichte und vor allem mit einer intakten Bausubstanz“, wie die CSU Donauwörth in einer Mitteilung an unsere Zeitung schreibt. „Das letzte Kapitel ist hier noch nicht geschrieben“, erklärt Ortsvorsitzender und Stadtrat Stefan Loh.
Bausubstanz des Tanzhauses seit intakt
„Wie auch die zahlreichen Leserbriefe in der DZ zeigen, sind diese Bürger traurig und enttäuscht, aber auch verärgert, dass sich der Stadtrat nicht einmal dazu durchringen konnte, das von der CSU vorgeschlagene Ratsbegehren auf den Weg zu bringen, um den Bürgern in dieser wichtigen Frage eine Mitsprache zu ermöglichen“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Wir meinen, dass es nach diesem konzeptlosen und unseligen Hin und Her bei den Entscheidungen unausweichlich ist, die Bürger mit einem klaren ,Bürgerbegehren‘ ins Boot zu holen“, fügt indes Fraktionsvorsitzender Jonathan Schädle hinzu.
Es geht um ein Haus für die Bürger
„Es geht um ein Haus für die Bürger. Unterschriftensammlungen für ein Bürgerbegehren „werden wir selbstverständlich aktiv unterstützen“, sagt Landtagsabgeordneter und Stadtrat Wolfgang Fackler.
Dieser Antrag auf ein Bürgerbegehren muss von rund 1300 Menschen aus Donauwörth unterzeichnet werden. „Eine bloße Bürgerbefragung, wie von den Grünen nun vorgeschlagen, ist keinesfalls ausreichend“, zeigen sich die Christsozialen überzeugt. (pm)
Lesen Sie auch:
Kommentar von Thomas Hilgendorf