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Volkshochschule: Kreativer Umgang mit der Ölfarbe

Volkshochschule

Kreativer Umgang mit der Ölfarbe

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    Heimische Ölmaler zeigen im Färbertörl in Donauwörth noch bis 12. Februar ihre Werke.
    Heimische Ölmaler zeigen im Färbertörl in Donauwörth noch bis 12. Februar ihre Werke. Foto: Foto: Bissinger

    Donauwörth Keinen anderen kreativen Kurs der Volkshochschule Donauwörth gibt es seit so vielen Jahren: Johann Obermaier, der Kursleiter, nennt ihn Arbeitskreis „Wir treibens bunt!“ 60 Kurse hat der Hobbykünstler für Gleichgesinnte Ölmaler durchgeführt und dabei 340 Teilnehmern Tipps gegeben. Nach einer vierjährigen Pause zeigen die ambitionierten Teilnehmer nun wieder einmal in Donauwörth ihre Werke.

    Zur Vernissage ins Färbertörl waren sie alle gekommen: die Künstler, ihre Familien und Kunstfreunde. Peter Kastner von den Kunstfreunden Donauwörth hatte den Torturm geöffnet, um – wie er sagte – einmal mehr auch die Verbundenheit zu Obermaiers Gruppe zu dokumentieren.

    Von Kreativität und Phantasie begeistert

    Johann Obermaier freute sich über das unentwegte Engagement seiner Künstler, hieß zur Vernissage auch Oberbürgermeister Armin Neudert und Kulturreferentin Barbara Kandler willkommen. „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“, zitierte der Kursleiter einen Philosophen. Genau nach diesem Prinzip arbeiteten die Hobbymaler.

    Lob und Anerkennung zollte die Geschäftsführerin der Volkshochschule, Gudrun Reißer. Sie zeigte sich von der Kreativität und Phantasie begeistert und glaubte zu spüren, dass die Hobbykünstler „das Herz für ihr Tun öffnen“. In Johann Obermaier hätten sie einen „perfekten Wegbegleiter“ gefunden, dem künstlerisches Verständnis bereits in die Wiege gelegt worden sei.

    Reißer erinnerte an die zeitgenössischen Fotografien von Max Obermaier, die jede Ausstellung zur Geschichte Donauwörths bislang wesentlich bereichert hätten. Sein Sohn Hans habe die Gesellen- und Meisterprüfung im Malerhandwerk abgelegt, zudem zwei Semester lang die Werkkunstschule in Augsburg besucht. Seitdem gelte seine große Leidenschaft der Malerei.

    Als Autodidakt habe er sich die unterschiedlichsten Malstile und Techniken selbst angeeignet. Er wende sich den alten Meistern oder der klassischen Malerei ebenso zu wie auch dem Kubismus oder der Porträt- und Landschaftsmalerei. Er sei daher, so Reißer, prädestiniert gewesen, 1982 von Maler Eugen Rieß die Öl-Malgruppe zu übernehmen.

    „Jeder Teilnehmer kann sich im Kurs frei bewegen, sprich er kann sich unterschiedlichen Malstilen und -techniken zuwenden, egal ob Impressionismus, Surrealismus, Stillleben, naive oder ganz freie Malerei“, erklärte Reißer. Dies sei wohl denn auch das Erfolgsgeheimnis und die Erklärung dafür, dass sich der Kurs ungebremster Beliebtheit erfreue.

    Dass die Motivation und die hervorragende Kursbegleitung bis heute funktionierten, zeigten die zahlreichen langjährigen Kursteilnehmer. Eine gute Tradition sei es, dass die Gruppe gemeinsam Kunstausstellungen und Museen besucht. Im Kurs wie bei diesen Unternehmungen seien Freundschaften entstanden. Bei dieser, in all den Jahren siebten Ausstellung sind 67 Werke zu sehen.

    Die Vernissage wurde vom Sankt-Ursula-Querflöten-Duo Eva Meyr und Magdalena Schmid musikalisch umrahmt.

    Die Ausstellung im Färbertörl in Donauwörth ist bis einschließlich Sonntag, 12. Februar, täglich von zehn bis 17 Uhr geöffnet.

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