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Wemding: Provisorium für Krippenkinder kostet 300000 Euro

Wemding

Provisorium für Krippenkinder kostet 300000 Euro

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    Ins Erdgeschoss dieses Gebäudes des einstigen Standorts der Druckerei Appl in Wemding sollen vorübergehend drei Krippengruppen der Kindertagesstätte St. Marien einziehen.
    Ins Erdgeschoss dieses Gebäudes des einstigen Standorts der Druckerei Appl in Wemding sollen vorübergehend drei Krippengruppen der Kindertagesstätte St. Marien einziehen. Foto: Wolfgang Widemann

    Die vorübergehende Unterbringung von bis zu drei Krippengruppen aus der Kindertagesstätte St. Marien in einem ehemaligen Gewerbegebäude kostet der Stadt Wemding voraussichtlich rund 300000 Euro. Das hat Stadtbaumeister Wolfgang Jaumann dem Stadtrat vorgerechnet. Trotz der stolzen Summe stellte Jaumann klar, dass dies mit Abstand die günstigste Lösung sei.

    Container wären zu teuer

    Wie berichtet, wird die Kita St. Marien voraussichtlich von 2021 an saniert und erweitert. Die Bauarbeiten werden sich wohl über drei Jahre hinziehen. Zwei bestehende Krippengruppen müssen aus Platzgründen ausgelagert werden. Gleiches gilt für eine weitere Krippengruppe, die wegen des großen Bedarfs im September 2020 neu gebildet wird. Diese Gruppe soll auch gleich in die einstige Druckerei Appl in der Gutenbergstraße einziehen. 2021 sollen dorthin die beiden anderen Gruppen folgen.

    Alternative für diese provisorische Lösung wären Jaumann zufolge Container. Dafür müssten eine Fläche hergerichtet und die nötige Infrastruktur geschaffen werden. Hinzu kämen die Miete für die Container und weitere Kosten für (Strom-)Heizung und Klimatisierung. Dies würde unter dem Strich etwa 550000 Euro kosten.

    Erst mal wird umgebaut

    Bevor die Kinder in der früheren Druckerei – genauer gesagt im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes – betreut werden können, müssen dort einige Umbauten stattfinden. Für Sanitärinstallationen und Elektroarbeiten vergaben die Räte Aufträge in Höhe von rund 24000 Euro.

    Nach Auskunft von Bürgermeister Martin Drexler besteht die Möglichkeit, das Gebäude auch über die Kindergartensanierung hinaus anzumieten. Damit würde auch die Leonhart-Fuchs-Schule, die in ein paar Jahren generalsaniert werden soll, eine Ausweichmöglichkeit für einen Teil der Schüler haben. (wwi)

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