Bereits im November hatte sich der Gemeinderat für die Gestaltung des neuen Friedhofteils neben der ehemaligen Klosterkirche entschieden. Vor mehr als zwei Jahrzehnten war der Friedhof erweitert worden, aber durch den Wandel der Bestattungskultur wurden seither nur vier Familiengräber angelegt. In den vergangenen acht Jahren kamen dann fünf Erd-Urnengräber dazu.
Personal entfernt alte Fundamente für die neuen Baumgräber
Mit elf zu zwei Stimmen entschied sich der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung für eine der vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft erarbeiteten Gestaltungsvarianten. Es werden nun drei Bäume gepflanzt. Als Alternative zu den bisherigen Erd-Urnengräber mit ihren Grabmälern werden bei einem Baum die entsprechenden Einbauten für zwölf Grabstellen gleich mit realisiert.
Gemeinde kalkuliert 11.000 Euro Aufwand für Umbau
Die Kosten des eigenen Personals für die Umsetzung eingerechnet rechnet man mit etwa 11.000 Euro an Aufwand. Aufgrund der früheren Präferenz für Beerdigungen hatte man nämlich vor Jahrzehnten die Fundamente für die Familiengräber gleich mit hergestellt. Ein Teil davon muss nun beseitigt werden, um Baumpflanzung und -gräber zu ermöglichen.
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