Schockanruf bei einem Rentner am Samstag, 6. Juni. Wie die Polizei mitteilte, klingelte bei einem 87-jährigen Rentner in einem Harburger Ortsteil gegen 11.15 Uhr das Telefon.
Am anderen Ende war ein Unbekannter, der sich als Polizeibeamter ausgab und mitteilte, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden. Es wäre bei den Einbrechern ein Zettel gefunden worden, auf dem auch die Adresse des 87-Jährigen vermerkt gewesen sei.
Geben Sie nie sensible Daten heraus
Der Rentner durchschaute den Betrugsversuch jedoch und beendete das Telefongespräch umgehend, weshalb kein Vermögensschaden entstanden ist. Die Beamten der PI Donauwörth leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen eines versuchten Betruges ein.
Aus diesem Anlass weist die PI Donauwörth erneut darauf hin, dass gesundes Misstrauen keine Unhöflichkeit ist. Das sind ihre Tipps: Geben Sie am Telefon niemals sensible Daten wie Kontodaten heraus. Lassen Sie Sich von vermeintlichen Amtsträgern nicht unter Druck setzen. Echte Polizeibeamte werden Sie am Telefon niemals nach Wertgegenständen fragen. Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch. (AZ)
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