Donauwörth: Fußgängerbrücke am Freibad wird abgerissen
Donauwörth
Parkstadt: Fußgängerbrücke am Freibad wird abgerissen
Der sogenannte Brückenschlag von der Donauwörther Innenstadt in die Parkstadt hat Folgen. Eine der bestehenden Fußgängerbrücken wird man nicht mehr brauchen.
So soll der künftige Rad- und Fußweg in die Donauwörther Parkstadt aussehen – samt neuer Brücke über die B2.Foto: GDLA/ gornik denkel landschaftsarchitektur
Mit dem Fahrrad von Donauwörths Innenstadt in die Parkstadt auf dem Schellenberg zu gelangen, gleicht einem Abenteuer. Und auch zu Fuß ist es bisweilen schweißtreibend. Jeder hat so seinen Schleichweg, so scheint´s. Doch in Zukunft soll alles einfacher werden. Der sogenannte Lückenschluss steht als Baumaßnahme fest. Damit einher geht auch ein größerer Abriss.
Die Landesgartenschau 2028 (LGS) beschleunigt schier alle großen Bauprojekte in Donauwörth. Stand die verbesserte, neue Rad- und Fußweganbindung als kühnes Vorhaben jahrelang auf der Agenda, dürfte es jetzt damit schnell gehen. Wie Oberbürgermeister Jürgen Sorré gegenüber der Redaktion mitteilt, wird wohl ab dem kommenden Juli mit den Arbeiten an der neuen Rad- und Fußwegbrücke über die Bundesstraße 2 begonnen. Hierbei gehe es zunächst „um aufwendige Arbeiten an den Fundamenten“. Erst wenn die neue Brücke stehe, werden die neuen Serpentinen aus Richtung Promenade hin zur neuen Brücke gebaut.
Situation auf der Fußgängerbrücke in die Parkstadt: eng und steil für Radler
Die Serpentinen gleichen auf der Planzeichnung weit ausufernden Schlangenlinien, die nötig sind, um den Weg in die Parkstadt künftig nicht mehr so steil verlaufen zu lassen. Jene Kurven werden am östlichen Rand des Kalvarienbergs verlaufen, wo sich aktuell noch ein weitläufiges freies Feld befindet. Die großräumigen Schlangenlinien gehen dann in die neu über die B2 zu bauende Brücke über. Diese erhält eine gut 15 Meter lange Aussichtsplattform, auf der eine Art Sitzinsel zum Verweilen entstehen soll.
Die Fußgängerbrücke in die Parkstadt wird abgerissen. Stattdessen wird ein neues Bauwerk entstehen.Foto: Thomas Hilgendorf
Wie OB Sorré weiter erklärt, werde im Zuge des neuen Brückenbauwerks über die B2 die bestehende Fußgängerbrücke, die unweit des Freibades endet, abgerissen. Jenes Betonbauwerk ist vor allem für Radfahrer und Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl mitunter eine kraftaufwendige Herausforderung: Die Anstiege sind steil und eng und erscheinen längst nicht mehr zeitgemäß.
Bis Frühjahr 2028 muss der Brückenschlag fertig sein
Wann genau dieser Rückbau stattfindet, ist allerdings noch nicht klar. Fest steht indessen: Sämtliche Arbeiten am neuen Brückenschlag müssen – wie so vieles in Donauwörth – bis zum Beginn der Landesgartenschau im Frühjahr 2028 fertig sein. Kleiner Wermutstropfen dabei: Während der Landesgartenschau bis Herbst 2028 wird der neue Brückenschlag nur mit einem LGS-Ticket zugänglich sein. Er wird in dieser Zeit umzäunt sein. Kurzum, wohl erst Ende des Jahres 2028 kann der neue Weg für Fußgänger und Radfahrer ohne alle Einschränkungen genutzt werden.
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