Ein Eisenbahner durch und durch. Diese Beschreibung trifft auf Walter Jall sicherlich zu. Der Tapfheimer nahm 1971 seine Arbeit bei der Deutschen Bahn auf, jahrzehntelang war er als Lokführer im Einsatz. Mittlerweile ist er im Ruhestand, dennoch fühlt er sich dem Zugverkehr noch sehr verbunden. Wenn in seinem Heimatort Reisende Probleme haben am Bahnhof, etwa ältere Personen beim Ticketkauf, dann steht Jall als helfende Hand bereit. "Man kann mich anrufen, dann komme ich schnell vorbei", sagt Jall. Seine Kontaktdaten werden regelmäßig im Tapfheimer Amtsblatt veröffentlicht. Kürzlich habe er auch einem jungen Mann einen Rat gegeben. Der wollte nämlich mit seinem Rad in einen Zug steigen, der aber keine kostenlose Mitnahme ermöglicht. "Ich habe ihm gesagt, er soll lieber auch eine Fahrkarte für das Fahrrad kaufen. Sonst wäre es bei einer Kontrolle teuer geworden." Der 71-Jährige ist bei den Themen rund um die Schienen in der Region weiter gut informiert, steht er doch in regelmäßigem Kontakt mit der Gewerkschaft. Von dort hat er auch eine Entwicklung am Bahnhof Donauwörth mitbekommen, die bei Walter Jall allerdings Kopfschütteln auslöst.
Donauwörth