Zielstrebig rangiert die junge Frau ihren Einkaufswagen durch die Gänge des Netto-Marktes in der Donauwörther Berger Vorstadt – dann bleibt sie stehen und blickt in das unterste Regal, schiebt hoffnungsvoll einen grünen, leeren Karton zur Seite. Wo eigentlich Sonnenblumen- und Rapsölflaschen stehen sollten, findet sie jedoch jetzt nur ein leeres Regal. Auch Nudeln, vor allem die günstigen Sorten, sind nahezu restlos ausverkauft. Und vom Mehl, das sich normalerweise palettenweise türmt, ist nicht mehr viel da. Der Ukraine-Krieg ist längst im Supermarkt-Regal sichtbar.
Donauwörth/Rain