Oberhinterdorf, an sanften Hügeln – äh … am Mangoldfelsen gelegen, ist zentraler Schauplatz des Geschehens. Das Wirtshaus „Sonnenhang“ nebst Stallungen und Garten ist mit Geranien geschmückt und prangt einladend mittig auf der Bühne. Das urige Mobiliar, die stilechten, liebevoll arrangierte Requisiten wie Pferdehalfter, alte Milchkannen oder ein uraltes Telefon entführen die Premierenbesucher an einen beschaulichen Ort, in eine andere Zeit. Sogar am Apfelbaum hängen leuchtend rote Äpfel, die (Pappmaschee-)Kuh im Stall wedelt mit dem Schwanz. Also pure alpenländische Idylle bei der Premiere von „Kohlhiesels Töchter“ auf der Freilichtbühne in Donauwörth? Mitnichten!
Donauwörth