Aus einem nicht alltäglichen Grund ist es am Freitagmorgen auf der B25 bei Harburg zu einem Unfall gekommen: Weil Enten über die Bundesstraße liefen, verringerte eine Autofahrerin ihre Geschwindigkeit. In der Folge passierte ein Auffahrunfall, ein größeres Aufgebot an Rettungskräften eilte zum Unglücksort und die Straße musste im morgendlichen Berufsverkehr komplett gesperrt werden.
Nach ersten Erkenntnissen war gegen 7 Uhr eine 55-Jährige mit ihrem Pkw in Richtung Harburg unterwegs. Vor der Kurve am Märker-Werk am Beginn der Zusatzspur watschelten zwei Wildenten auf dem Asphalt. Die Frau verringerte ihre Geschwindigkeit. Ein nachfolgender Autofahrer, 45, tat dies laut Polizei ebenfalls, um einen Zusammenstoß mit den Tieren zu vermeiden. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer, 24, bemerkte dies zu spät und krachte mit seinem Wagen auf den Vordermann. Dessen Wagen wurde auch noch auf den vordersten Pkw geschoben. Die beiden hinteren Autos wurden derart demoliert, dass sie abgeschleppt werden mussten.
Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst an Unfallstelle auf B25 bei Harburg
An die Unfallstelle eilten die Freiwillige Feuerwehr Harburg, ein Notarzt und die Besatzungen von zwei Rettungswagen. Der Beifahrer des 24-Jährigen erlitt laut Polizei leichte Verletzungen. Die B25 war für etwa eine Stunde blockiert. Es kam zu erheblichen Staus. Ein Teil der Verkehrsteilnehmer wich über Nebenstrecken aus. Die Feuerwehr reinigte nach Auskunft von Kreisbrandmeister Reiner Häfele die Fahrbahn und band ausgelaufene Betriebsstoffe. Der Sachschaden summiert sich nach ersten groben Schätzungen auf rund 25.000 Euro.
Das Entenpaar überstand der Polizei zufolge die Sache unverletzt „und beobachtete das Geschehen von der sicheren Wörnitz aus“. (mit AZ)
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