Angesichts der schlechten Finanzlage hat der Gemeinderat in Kaisheim darauf verzichtet, das Sitzungsgeld in der neuen Legislaturperiode zu erhöhen. Dies gab Bürgermeister Andreas Strobel in der Sitzung am Dienstagabend bekannt.
Bislang erhält jedes Ratsmitglied für jede Zusammenkunft eine Pauschale von 25 Euro. Diesen Betrag habe das Gremium zuletzt 2014 erhöht. Würde man die Inflation seit dieser Zeit berücksichtigen. käme jetzt eine Summe von 35 Euro heraus. In einer Besprechung hätten sich die Fraktionen aber darauf verständigt, das Sitzungsgeld bis 2032 bei 25 Euro zu belassen - und zwar, „um ein Zeichen zu setzen“.
In Gunzenheim wird ein Ortssprecher gewählt
Laut Strobel stehen mittlerweile auch die Sprecher der vier Fraktionen im Kaisheimer Gemeinderat fest. Dies sind: Roland Schmid (CSU), Manfred Blaschek (PWG), Claudia Praßler (FBS) und Alfred Melch (Grüne). Offiziell wird dies noch in der neuen Geschäftsordnung festgelegt, welche die Ratsmitglieder demnächst beschließen. Der Gemeinderat ist auch noch nicht vollständig. Da dem Gremium seit dem 1. Mai kein Vertreter mehr aus Gunzenheim angehört, muss dort ein Ortssprecher gewählt werden. Die Person, die diesen Posten übernimmt, darf im Gemeinderat Anträge einbringen und mitdiskutieren, hat aber kein Stimmrecht.
Eine Vereidigung steht noch aus
Noch nicht vereidigt ist Gemeinderat Johann Förg (CSU). Er war bei der konstituierenden Sitzung verhindert. Die Vereidigung wird Strobel zufolge nachgeholt. Förg dürfe schon jetzt uneingeschränkt sein Mandat ausüben.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren