Herr Späth, wie kommt es, dass, anders als in allen Kommunen in der Region, in Tapfheim 2026 keine Bürgermeisterwahl stattfindet?
MARCUS SPÄTH: Der Grund hierfür reicht weit zurück. Genau genommen bis ins Jahr 1986. Der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Tapfheim, Johannes Straßer, wurde inmitten seiner regulären Amtszeit als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag gewählt. Daraufhin musste in Tapfheim ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Der Turnus wurde seitdem beibehalten. Die nächste reguläre Wahl ist im Herbst 2028.
Der Gemeinderat wird allerdings neu gewählt. Wie beeinflusst das Ihre Arbeit?
SPÄTH: Nach der Kommunalwahl werde ich mit allen neu gewählten Gemeinderäten noch vor der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates, der sogenannten konstituierenden Sitzung, ein persönliches Gespräch im Rathaus führen. Hierbei werde ich alle so in die Gemeinderatsarbeit und somit in die wichtigsten Projekte einführen, dass ein bestmöglicher Übergang vom alten auf den neuen Gemeinderat erfolgen wird. Diese Zeit ist sehr gut investierte Zeit, denn so können und werden wir Tapfheim gemeinsam weiter voranbringen.
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