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„Ist spannende Rolle“: Was Donauwörths neuer Bürgermeister in seinem Amt bewegen will

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„Es ist eine spannende Rolle“: Was Donauwörths neuer Bürgermeister in seinem Amt bewegen will

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    Jonathan Schädle ist neuer Bürgermeister Donauwörths und somit erster Stellvertreter von OB Jürgen Sorré.
    Jonathan Schädle ist neuer Bürgermeister Donauwörths und somit erster Stellvertreter von OB Jürgen Sorré. Foto: Bill Titze

    Es ist ein ungewohnter Platz für Jonathan Schädle: Seit kurzem sitzt der Donauwörther bei Sitzungen im Rathaus neben Oberbürgermeister Jürgen Sorré. Denn er wurde in der konstituierenden Sitzung zum Bürgermeister gewählt. Was Schädle in seinem neuen Amt wichtig ist – und worauf er achten möchte.

    Schädle, der in Auchsesheim aufgewachsen ist, trat als Jugendlicher in die Junge Union ein, ist seit zwölf Jahren Stadtratsmitglied für die CSU und seit sechs Jahren Fraktionssprecher der Christsozialen. Nun also die neue Rolle. Lange überreden habe man ihn für das Amt nicht müssen, sagt er. „Es ist eine spannende Rolle.“ Möglicherweise sei er nun etwas weiter weg von der öffentlichen Inhaltsarbeit, „dafür aber näher dran an der Verwaltung“. Er habe jetzt quasi einen neuen Hebel, um Dinge in Gang zu bringen, die ihm wichtig sind.

    Schädle lobt Arbeit im Donauwörther Stadtrat

    Und welche sind das? Zunächst einmal wolle er seriöse Arbeit machen und in Kontakt mit den Menschen sein. Jahrelang war er Sportreferent, auch als aktiver Fußball-Schiedsrichter ist er diesem Thema verbunden. „Die Kontakte bleiben ja.“ Auch die Familienpolitik ist ihm wichtig. Schädle ist selbst Vater zweier kleiner Kinder. „Wenn man Kinder hat, schaut man gewissermaßen automatisch, wie Donauwörth in 20 Jahren dastehen könnte.“ Er wolle, dass diese sich in der Stadt wohlfühlten. Donauwörth stehe diesbezüglich aber ohnehin schon gut da, auch wenn es immer etwas zu tun gebe. Wichtig ist es Schädle auch, über die Landesgartenschau nicht die anderen Themen zu vernachlässigen. „Wir müssen schauen, dass das nicht alles überstrahlt.“

    Schädle: Die Zusammenarbeit läuft gut

    Mit der Gartenschau kommt wohl auch auf den Stellvertreter des Oberbürgermeisters einiges an Arbeit zu. Liegt ihm das Repräsentieren? „Ich dränge mich zwar nicht danach, im Mittelpunkt zu stehen, aber ich kann schon auch auftreten.“ Auch als Sportreferent habe er schließlich schon den ein oder anderen Termin absolviert und eine Rede gehalten.

    Die Zusammenarbeit mit den anderen Bürgermeistern und Stadträten laufe gut. „Das ist ein Miteinander.“ Wobei sich Schädle aber doch zumindest etwas an die Rolle gewöhnen muss. „In den zwei bisherigen Sitzungen hat es mich manchmal schier zerrissen, weil ich nichts sagen konnte“, sagt er mit einem Schmunzeln. Eine Frage drängt sich aber nach diesem Rollenwechsel natürlich auf. Kann sich Schädle vorstellen, in sechs Jahren als OB zu kandidieren? „Jetzt machen wir erstmal Bürgermeister.“

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