Wabernder Nebel über dem dunklen Fluss, schlecht einsehbare Gassen, an so mancher Stelle gelbliche Straßenbeleuchtung – Markus Heitz hat nicht Unrecht, wenn er sagt: „Donauwörth passt ja schonmal gut.“ Zur Lesung aus seinem Roman „Ripper‘s Daughters“ (Die Töchter des Rippers), meint er. Den meisten dürfte dämmern, dass das über 900 Seiten starke Werk etwas mit dem Serienmörder Jack the Ripper zu tun hat, der Ende des 19. Jahrhunderts in London Schrecken verbreitete. Heute ist die Angst der Londoner einer morbiden Faszination weltweit gewichen. Heitz nutzt diese Faszination – und geht doch neue Wege.
Donauwörth
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