Hält die Schönwetterperiode über das kommende Wochenende an? Diese Frage stellen sich viele Menschen im Donauwörther Stadtteil Riedlingen. Denn von Freitag bis Sonntag steht ein großes Fest an: Die Schützengesellschaft „Hubertus“ Riedlingen feiert ein rundes Jubiläum. Seit 100 Jahren besteht der Verein. Die Verantwortlichen haben über Monate hinweg ein umfangreiches Programm für die Festtage erstellt – und nun wäre es ganz in ihrem Sinne, wenn auch Petrus mitspielen würde.
Am Freitag um 18 Uhr soll mit dem Bieranstich im Festzelt an der Joseph-Gänsler-Straße ein stimmungsvoller Auftakt stattfinden. Mit dabei ist die Festkapelle Wörnitzstein. Ab 21 Uhr dürfen sich Jung und Älter auf eine „sausige Plattenparty“ mitDJ K–Andycrush freuen.
Historische Zwei- und Vierradfahrzeuge
Der Samstag, 30. Mai, beginnt mit einem Oldtimertreffen. Eingeladen sind alle Freunde historischer Zwei- und Vierradfahrzeuge, egal, ob als Teilnehmende oder Besucher. Es handelt sich um ein zwangloses Treffen mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm in gemütlicher Atmosphäre – Festgelände ist die Joseph-Gänsler-Straße.
Ab 14 Uhr stimmen die Riedlinger Schützen den Familiennachmittag mit Laserschießen ein, ab 18 Uhr werden die Gastvereine empfangen und der Abend musikalisch von der Donauwörther Stadtkapelle untermalt. Unterhaltung bietet ab 20.30 Uhr der Stimmungsabend mit den Donaulumpen.
Politischer Abend mit Manfred Weber
Am Sonntag geht es Schlag auf Schlag: Ab 8.30 Uhr werden die Gastvereine empfangen und ab neun Uhr zum Frühshoppen geladen. Dazu spielen die Wörnitzsteiner Musikanten. Für 10 Uhr ist der Festgottesdienst anberaumt, für 14 Uhr der Umzug durch Riedlingen mit anschließendem Fahneneinzug ins Zelt, gefolgt von Unterhaltung durch „Blascapella“.
Um 19 Uhr spricht Manfred Weber, der EVP-Partei-und Fraktionsvorsitzende im Europaparlament in Brüssel, über aktuelle politische Themen, bevor Blascapella zum zünftigen Endspurt aufspielt. Die Patenschaft für die Festtage haben übrigens die „Adler-Schützen“ Wörnitzstein übernommen.
Inzwischen gibt es moderne, elektronische Schießstände
Seit seiner Gründung ist der Verein stetig gewachsen. Mittlerweile zählt er 239 Mitglieder, davon 71 Frauen. Begonnen hat alles am 31. Oktober 1926, als Gastwirt Josef Baur und Bäckermeister Georg Lechner am Schießsport Interessierte zu einem Treffen einluden.
Kurz danach wurde der Verein mit 19 Mitgliedern aus der Taufe gehoben. Nach dem Vereinsverbot durch die Alliierten kam es 1950 zu einer Neugründung. Es folgten Vereinsjubiläen, der Bau eines neuen Schützenheimes und moderner, elektronischer Schießstände.
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