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Kapitel der Zerstörung: Die Sprengung der Lechbrücken in Rain am 26. April 1945

Rain

Ein schwarzer Tag für den Donau-Lech-Winkel: der 26. April 1945

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    Die zerstörte Lechbrücke und daneben die provisorische Ponton-Brücke der US-Armee. In der Geschichte der 42. US-Infanteriedivision ist das Bild betitelt: „Während die Donaubrücke gebaut wurde, erreichte die Infanterie den Lech und überquerte die gesprengte Brücke unter schwerem feindlichem Beschuss.
    Die zerstörte Lechbrücke und daneben die provisorische Ponton-Brücke der US-Armee. In der Geschichte der 42. US-Infanteriedivision ist das Bild betitelt: „Während die Donaubrücke gebaut wurde, erreichte die Infanterie den Lech und überquerte die gesprengte Brücke unter schwerem feindlichem Beschuss. Foto: Sammlung Franz Müller

    Wenn in den nächsten Jahren die Straßen-Lechbrücke bei Rain vierspurig ausgebaut wird, wird ein neues Kapitel in der bewegten Geschichte dieses Flußübergangs aufgeschlagen. Hochwasser nagte an ihr, schwemmte sie weg. Die Zeichner hoben sie in ihren Landkarten besonders heraus. Am 15. August 1874 wurde mit der Eisenbahnbrücke eine zweite Flußquerung etwa 800 Meter südlich der uralten Straßenbrücke in Betrieb genommen. Was am 26. April 1945 geschah, ist aber einmalig seit der Gründung der Grenzstadt Rain. Deutsche Truppen sprengten beide Lechbrücken vor den anrückenden Amerikanern.

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