Der Rückgang der Anmeldezahlen am Dr.-Hermann-Fendt-Kindergarten in Bäumenheim macht es erforderlich: Im September wird in der Schmuttergemeinde die „Libellengruppe“ aufgelöst. Doch eine wirklich schlechte Nachricht ist das für den Gemeinderat angesichts der derzeit sehr beengten Situation nicht.
Bürgermeister Florian Mittler erklärte dem Gemeinderat, warum das nicht zeitgleich damit einhergeht, eine der beiden bestehenden Außenstellen aufzulösen. Zum einen läuft zumindest in einem Fall der Mietvertrag derzeit bis zum Jahresende und muss, wie Kämmerin Johanna Siebold auf Nachfrage von CSU-Gemeinderat Benedikt Gerstner erläuterte, erst auf das Kindergartenjahr umgestellt werden.
Der Turnraum wird nun wieder frei
Das gewichtigere Argument ist aber ein anderes: Wenn die Libellengruppe wegfällt, wird dadurch der schmerzlich vermisste Turnraum wieder frei – die Sportgeräte sind derzeit eingelagert, können aber sofort wieder montiert werden, wie Mittler betonte.
Dass die Mietkosten für die beiden Außenstellen, die Jahr für Jahr etwa 50.000 Euro umfassen, aus rein wirtschaftlichen Gründen eine auf Dauer unnötige Belastung sind, seien nicht von der Hand zu weisen, so der Bürgermeister weiter. Gerade während eines Ausbaus, über den man sich zeitnah Gedanken machen müsse, gewinne die Gemeinde dank der Außenstellen aber an Flexibilität.
Michael Haller regte eine Machbarkeitsstudie an
„Ich würde es sehr gern sehen, wenn wir da schnell vorankommen!“, drückte CSU-Fraktionsvorsitzender Michael Haller diesbezüglich aufs Gaspedal. Er regte eine Machbarkeitsstudie mit Blick auf die künftigen Kinderzahlen, die in Bäumenheim genau wie auch anderswo rückläufig seien, an. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat einstimmig.
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