Im April waren die RSR-Schulfamilie, Lehrkräfte der Realschule Wemding und Eltern aus der Rainer Grundschule zu einem Medieninformationsabend eingeladen. Ziel war es, aus dem als problematisch definierten Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen zum einen die pädagogische Kausalkette zu unserem kürzlich eingeführten Handyverbot für Schüler herzustellen und zum anderen mit der Gästeliste zu signalisieren, dass es notwendig ist, beim Thema Medienerziehung und Medienbildung an einem Strang zu ziehen und den Dialog zu fördern.
Referenten geben Tipps für Eltern und Lehrkräfte
Die Bildungswege der Kinder und Jugendlichen sind dabei als ineinandergreifende Zahnräder zu verstehen, die Motor zur Persönlichkeitsentwicklung sind; angefangen bei der Grundschulelterninitiative „Smarter Start ab 14” bis zum Schulabschluss. Die beiden Referenten, Niels Pruin (Suchtberater/Sozialpädagoge) sowie Yannick Kesting von der PI Rain, erläuterten in sehr anschaulich und mit durch Daten klar belegten Fakten aus der sucht- und sozialpädagogischen wie rechtlichen Perspektive die Folgen eines übermäßigen, nicht altersgemäßen und Gewalt verharmlosenden Medienkonsums. Beide Referenten konnten ihr umfangreiches Wissen und ihre wertvolle Erfahrung in der Medienarbeit mit den Schulen nun auch an Eltern und Lehrkräfte weitergeben. Konkrete Hilfestellungen für Eltern wie Lehrkräfte ergänzten die Ausführung der beiden Referenten und gaben Impulse für mögliche Lösungswege.
Infoabend stellt gemeinsame Verantwortung in den Fokus
Am Ende der Veranstaltung stellte Schulleiter Christian Sattich nochmals die Verknüpfung der Zielsetzung des Infoabends mit unserem RSR-Medienkonzept „Handyfreier Schulvormittag“ her, unterstrich die Notwendigkeit der Vernetzung von Grund- und weiterbildenden Schulen und verabschiedete die Referenten mit dem Dank für Denkanstöße und die Zuhörerschaft mit dem klaren Aufruf, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema Aufgabe und Auftrag für Alle ist.
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