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Mertingen/Nördlingen: Lebendfallen in "Mertinger Höll" beschädigt: Mann vor Gericht

Mertingen/Nördlingen

Lebendfallen in "Mertinger Höll" beschädigt: Mann vor Gericht

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    Mit Lebendfallen - hier eine solche im Donauried - werden mancherorts Raubtiere gefangen, die eine Gefahr für geschützte Arten darstellen.
    Mit Lebendfallen - hier eine solche im Donauried - werden mancherorts Raubtiere gefangen, die eine Gefahr für geschützte Arten darstellen. Foto: Wolfgang Widemann (Archivbild)

    Ein Fall von Sachbeschädigung im Naturschutzgebiet "Mertinger Höll" hat das Amtsgericht Nördlingen beschäftigt. Zum Schutz der Wiesenbrüter müssen auf den Flächen die Bestände an Raubtieren (vor allem Greifvögel und Füchse), die beispielsweise dem Großen Brachvogel gefährlich werden können, in Grenzen gehalten werden. „Prädationsmanagement“ gehört als Element des Artenschutzes zum Wiesenbrüterprogramm der Regierung von Schwaben. Durch Einsatz von Lebendfallen werden Raubtiere zum Schutz bedrohter Tierarten auf „humane“ Weise (Tierschutz) aus der freien Natur „entnommen“. Daran stört sich offenbar ein Mann, der sich nun vor Gericht verantworten musste. 

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