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„Nachwuchs frühzeitig sichern“: In Oberndorf gibt es bald eine Kinderfeuerwehr

Oberndorf

„Nachwuchs frühzeitig sichern“: In Oberndorf gibt es bald eine Kinderfeuerwehr

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    In Oberndorf gibt es bald eine Kinderfeuerwehr.
    In Oberndorf gibt es bald eine Kinderfeuerwehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

    Ehrenamtler zu finden, ist nicht einfach – das gilt auch für nicht wenige Feuerwehren. Deshalb versuchen diese, möglichen Nachwuchs schon sehr früh heranzuziehen. In der Region wurden dazu bereits einige Kinderfeuerwehren gegründet, zuletzt beispielsweise in Nordheim. Und auch in der Gemeinde Oberndorf wird es in einigen Monaten eine solche geben.

    Martin Dirr, Vorsitzender der Eggelstettener Feuerwehr, stellte das Konzept nun im Gemeinderat vor. „Es geht uns darum, Nachwuchs frühzeitig zu sichern“, erklärte er. Bisher sei man aufgrund des organisatorischen Aufwands diesbezüglich zurückhaltend gewesen. Doch Beispiele aus anderen Kommunen zeigten, dass Kinderfeuerwehren funktionierten. Und bei den bereits existierenden Jugendfeuerwehren in Oberndorf und Eggelstetten gebe es nicht allzu viele Mitglieder.

    25 Kinder können maximal dabei sein

    Im September soll es losgehen, Betreuerinnen habe man bereits zusammengetrommelt. 25 Kinder können aus organisatorischen Gründen maximal mit dabei sein. Wenn also jemand ausscheidet, kann auch nur eine Person „nachrücken“. Und das immer erst am nächsten 1. September. Das hänge unter anderem damit zusammen, dass die Kinder auch Mitglied bei den Feuerwehren sind und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zahlen müssten. Diese sowie Spenden sollen die Kinderfeuerwehr finanzieren. „Wir gehen nicht davon aus, dass wir Geld von der Gemeinde brauchen“, sagte Jürgen Höck, Vorsitzender der Feuerwehr Oberndorf, im Gemeinderat. Für die Erstausstattung kommt der Kinderfeuerwehr eine Spende von 2000 Euro der Verantwortlichen des Metalheadz Open Airs zugute.

    Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kinderfeuerwehr Oberndorf ist geplant

    Kinder von sieben bis elf Jahren können der Wehr beitreten. „Grundsätzlich wäre es auch ab sechs Jahren möglich, doch davon haben uns andere Feuerwehren abgeraten“, so Dirr. Es sei Kontakt mit der Grundschule geplant, unter anderem sollen Schüler das Wappen der neuen Kinderfeuerwehr gestalten. Aus versicherungstechnischen Gründen wird diese als Sparte der Feuerwehr Oberndorf geführt, doch im Alltag soll es keine Trennung zwischen Eggelstetten und Oberndorf geben.

    Die Kinder sollen nicht nur in Sachen Brandschutz geschult werden, sondern zum Beispiel auch in Erster Hilfe. Dazu kommen unter anderem Ausflüge oder Bastelmöglichkeiten. Geplant ist, an jedem zweiten Samstag im Monat ein Treffen abzuhalten. Bei der Anmeldung gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Aus dem Gemeinderat gab es für den Vorstoß allenthalben Lob, das Gremium stimmte einstimmig zu.

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