Ein Mann Mitte 20 aus einer Landkreisgemeinde im Zuständigkeitsbereich der PI Donauwörth nahm Ende Mai 2026 über die Online-Plattform Instagram Kontakt zu einer bislang unbekannten Person auf. Die weitere Kommunikation fand über WhatsApp statt, wobei auch intime Bildaufnahmen ausgetauscht wurden.
Der Unbekannte drohte, die Bilder zu veröffentlichen
Im Anschluss stellte die unbekannte Person Geldforderungen und drohte damit, die erhaltenen Bilder an Freunde des Geschädigten sowie öffentlich im Internet zu verbreiten. Unter dem Eindruck dieser Drohung überwies der Mann schließlich einen Geldbetrag von etwa 400 Euro auf ein Auslandskonto. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Das sind die Tipps der Polizei
Die Donauwörther Beamten raten allgemein: Seien Sie sich stets bewusst, dass Sie während eines Videochats gefilmt werden könnten. Übersandte Bilder können gegebenenfalls auch längere Zeit danach noch dazu verwendet werden, Sie zu erpressen. Zahlen Sie in keinem Fall geforderte Summen, um angebliche Veröffentlichungen zu umgehen. Wenn Sie betroffen sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (AZ)
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