Bärbel Stahl sitzt mit klappernden Nadeln auf dem Sofa und reiht Masche um Masche aneinander. „Ohne Strickzeug kann ich nicht sein“, sagt sie lachend, „ich hab immer mehrere Projekte parallel zueinander.“ Was wie eine beiläufige Bemerkung klingt, erzählt viel über sie. Denn dieses Aneinanderfügen, dieses beharrliche Weiterarbeiten an mehreren Entwürfen, prägt nicht nur ihr Hobby, sondern auch ihr öffentliches Wirken. Seit Jahren reiht sie Initiativen und Engagements mit derselben Sorgfalt aneinander – bis aus Ansätzen etwas Tragfähiges entsteht.
Donauwörth
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