Seit Jahren bewegt sich der Landkreis Donau-Ries in verschiedenen Rankings schwaben- und bayernweit ganz oben. Er ist schuldenfrei, gilt als sehr familienfreundlich, hat eine intakte Krankenhausstruktur und die eigenen Schulen sind in einem Top-Zustand. In einem anderen Bereich hinkt er jedoch gewaltig hinterher: Beim Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen. Dieser beträgt nach Angaben der Radverkehrsbeauftragten Bianca Kratzsch derzeit nur 10,5 Prozent. Diese Zahl liege deutlich niedriger als in den übrigen schwäbischen Landkreisen, sagte Kratzsch am Mittwoch in der öffentlichen Sitzung des Kreis-Wirtschaftsausschusses. Angesichts eines solchen Wertes stecke noch großes Potenzial in der Radverkehrsförderung. Ein angestrebtes Ziel sei es, bis zum Jahr 2032 den Anteil auf 16 Prozent zu steigern.
Landkreis Donau-Ries
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