Auf der Kreisstraße zwischen Mauren und Oppertshofen ist es zu einem Wildunfall mit enormem Sachschaden gekommen. Der Polizei zufolge war dort in der Nacht auf Freitag ein 21-Jähriger in seinem Sportwagen in Richtung Oppertshofen unterwegs. Gegen 1 Uhr kreuzte in einem Waldstück ein von links kommendes Reh die Fahrbahn. Der Mann erfasste das Tier mit seinem 400-PS-Wagen, ohne zu bremsen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden sämtliche Airbags im Fahrzeug ausgelöst. Der 21-Jährige blieb bis auf einen Schreck unverletzt. An der gesamten Fahrzeugfront entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden. Den schätzen die Beamten auf mindestens 20.000 Euro. Da aus dem Wagen Betriebsstoffe ausliefen, waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Harburg und Mauren mit insgesamt 30 Kräften vor Ort. Sie reinigten die Straße und sicherten die Unfallstelle ab. Das Wrack musste abgeschleppt werden.
Das Reh überlebte den Zusammenprall nicht. Die Polizei appelliert aufgrund einer anhaltend sehr hohen Anzahl an Wildunfällen im Landkreis Donau-Ries erneut an Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeit in Dämmerungs- und Nachtzeiten deutlich zu reduzieren. (AZ)
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