In diesem Jahr richtete der Bezirk Schwaben zum ersten Mal die Schwäbischen Block-Meisterschaften der Leichtathletik in Mindelheim aus, ein neuer Wettkampfort für Trainer wie Athleten. Die Organisatoren hatten sich gut vorbereitet und sechs Trainer und 14 Athleten der LG Donau-Ries zeigten sich begeistert von der Veranstaltung und den großzügigen Sportanlagen.
In der Altersklasse U14 stellten sich Leland Eder, Timon Geib und Konstantin Lechner (alle VSC Donauwörth) dem anspruchsvollen Fünfkampf im Block Lauf. Alle drei Athleten zeigten sich im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Besonders Leland Eder überzeugte in den Disziplinen 75 Meter, Weitsprung und über die 60-Meter-Hürden und sicherte sich somit die hochverdiente Bronzemedaille. Mit starken 1.861 Punkten schrammte er letztlich nur um hauchdünne 39 Zähler an der Norm für die bayerische U16-Meisterschaft vorbei.
Einziger Vertreter bei den M14 war Tomasz Matczuk vom TSV Mönchsdeggingen. Tomasz war sichtlich nervös, meisterte aber alle fünf Disziplinen und konnte sich nach einer Bestleistung über die 80 Meter Hürden (15,91 Sekunden) mit 2031 Punkten neben einem guten vierten Platz die B-Quali für die Bayerischen Meisterschaften sichern.
Sieben U16-Athletinnen lösen Ticket für die „Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften“
Ebenso erfolgreich präsentierten sich die Athletinnen der weiblichen U16, wobei Julia Walter (2039 Punkte), Amelie Geib (2027), Theresa Miehling (1909), Johanna Brückner (1877), Luisa Miehling (1851) und Franziska Künast (1818) den herausfordernden Block Lauf absolvierten. Dort steht als fünfte Disziplin der 2000-Meter-Lauf an. Aber die Athletinnen des VSC pushten sich gegenseitig zu Höchstleistungen und alle qualifizierten sich für die bayerischen U16-Meisterschaften.
Kim Kleemann (W14) und Alexandra Böck-Murr (W15) vom TSV Rain starteten im Block Sprint/Sprung bzw. im Block Wurf. Alexandra verursachte über die 80 Meter Hürden einen Fehlstart, sodass sie bei der Wiederholung des Laufes zu vorsichtig anging und trotz Bestleitung wertvolle Punkte verschenkte. So reichten die Punkte von 1860 trotz weiterer Bestleistungen im Weitsprung und im Diskuswurf nicht für die Qualifikation. Noch ärgerlicher und knapper lief es für Kim, die um 30 Punkte mit 1974 Zählern, die erforderliche Norm verpasste.
Die meisten Punkte für die Mannschaft sammelte Marie Weinberger (VSC Donauwörth) bei den W15 im Block Sprint/Sprung. Sie zeigte einen konstanten Wettkampf. Auch wenn sie sich die ein oder andere Bestleistung sicherlich gewünscht hätte, überbot sie als schwäbische Vizemeisterin mit 2556 Punkten deutlich die Qualifikationsnorm für die Bayerischen Meisterschaften. (AZ)
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