Motocross: Hofmann und Freygang überwinden Defekte und festigen Platz zwei
Motocross
Regen, Defekte, Podest: Sidecar-Fahrer Hofmann festigt DM-Rang zwei
Leon Hofmann und sein Beifahrer Leon Freygang zeigten trotz Rückschlägen Kampfbereitschaft. Wieder machen ihnen technische Defekte zu schaffen.
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Der Weilheimer Leon Hofmann und sein Partner hatten mit technischen Problemen zu kämpfen - erzielten dabei aber noch gute Platzierungen.Foto: Anke Scheibel
Zwei Rennwochenenden der Deutschen Meisterschaft im Seitenwagen-Motocross liegen hinter dem neugebildeten Team Leon Hofmann aus Weilheim und seinem Beifahrer Leon Freygang aus Wismar. Die beiden starteten beim Auftaktrennen im ostdeutschen Hänchen bei Cottbus und präsentierten sich in guter Form, mussten sich am Ende jedoch mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Bereits im freien Training zeigte sich, dass das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrer funktioniert. Im Zeittraining sicherten sich Hofmann und Freygang den zweiten Startplatz hinter Peter/Zimmermann. Im ersten Wertungslauf gelang es dem einzigen bayerischen Team, sich nach einem durchwachsenen Start auf den zweiten Platz vorzuarbeiten und diesen bis ins Ziel zu verteidigen.
Technischer Defekt sorgt für vorzeitiges Aus bei Leon Hofmann
Im zweiten Lauf verlief der Start zunächst gut, doch ein Fahrfehler warf das Team zwischenzeitlich auf Rang vier zurück. Mit großem Einsatz kämpften sich die beiden an die Spitze. Eine ungünstige Spurwahl kostete jedoch Zeit, sodass sie auf Platz drei zurückfielen. Kurz vor dem Ziel brach die Radnabe des Hinterrades und sorgte für das vorzeitige Aus. Dennoch reichte es aufgrund der überrundeten Teams noch für den fünften Platz im zweiten Lauf und 39 Punkte für die Meisterschaftswertung.
Nur sechs Tage später stand das nächste Rennen im baden-württembergischen Schnaitheim an. Nach Regen und zusätzlicher Bewässerung der Strecke war der Kurs rutschig und Überholmanöver wurden zur Herausforderung. Im ersten Lauf gerieten Hofmann und Freygang nach einem Beinahe-Dreher zunächst auf Platz sechs, arbeiteten sich aber trotz defekter Kupplung bis auf Rang zwei vor. Kurz vor Schluss gab es erneut Motorprobleme, doch das Team erreichte das Ziel und wurde Zweiter.
Team Hofmann und Freygang kämpft in Schnaitheim um Podestplätze
Zwischen den Läufen musste der Motor aufgrund eines defekten Kurbelwellenlagers in weniger als einer Stunde komplett gewechselt werden. Dank der Unterstützung mehrerer Helfer gelang der Wechsel rechtzeitig. Im zweiten Lauf gab es erneut Probleme: Ein defekter Gasgriff sorgte für einen schlechten Start, sodass das Team auf Platz acht zurückfiel. Nach Behebung des Problems kämpften sich Hofmann und Freygang erneut nach vorne und belegten am Ende den dritten Platz.
Sidecar-Fahrer Leon Hofmann (Zweiter von rechts) und sein Beifahrer Leon Freygang (rechts) wurden Dritte in Schnaitheim.Foto: Anke Scheibel
Mit diesen Ergebnissen festigte das Team Hofmann/Freygang den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft. Nach zwei Rennwochenenden führen Peter/Zimmermann mit 94 Punkten vor Hofmann/Freygang mit 80 Punkten. Das nächste Rennen findet am 26. April in Wächtersbach/Aufenau (Hessen) statt. Das Team hofft dort auf einen Rennverlauf ohne technische Probleme und strebt einen Podestplatz an. (AZ)
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