Äußerst knapp war es, das Meisterschaftsrennen in der Fußball-A-Klasse Nord 2 in dieser Saison. Letztlich sicherte sich die SG Amerdingen/Hohenalteheim den Titel, da der Spielgemeinschaft das Remis im Spitzenspiel gegen den SV Wörnitzstein-Berg II reichte, um Platz eins zu wahren. Da beide Teams punktgleich waren, sprach der direkte Vergleich für die SG - und Wörnitzstein II musste dem Gegner niedergeschlagen zum Titel gratulieren. Der zweite Platz bedeutet für den SVW II aber auch - Saisonverlängerung und Relegation um den Aufstieg in die Kreisklasse. Am Montag, 8. Juni, trifft die Mannschaft von Trainer Lukas Humbauer um 18.30 Uhr in Oberndorf auf den SV Wortelstetten.
Der Gegner aus dem Landkreis Dillingen war mit 17 Punkten eigentlich Letzter der Kreisklasse Nord 2. Doch weil der TSV Binswangen in der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft mit dem SV Villenbach bildet und als zurückgezogenes Team am Tabellenende gelistet wird, nimmt Wortelstetten stattdessen Relegationsplatz 13 ein und darf nun um den Klassenerhalt spielen. „Für Wortelstetten ist das der letzte Strohhalm. Ich denke, die werden alles reinhauen, was geht“, ist sich Wörnitzsteins Trainer Lukas Humbauer sicher.
Trainer Humbauer bewertet parallele Relegationsspiele im Landkreis
Den Gegner habe man sich bei dessen letzten Saisonspiel gegen den TSV Harburg zwar angesehen, doch zuviel hineininterpretieren möchte Sportlicher Leiter Michael Schmidbaur dennoch nicht: „Da ging es für beide um nichts mehr.“ Die Enttäuschung über den verpassten Titelgewinn habe sich schnell gelegt und sei der Motivation für das Relegationsspiel gewichen. „Jeder hat Bock auf das Spiel, das ist ein Erlebnis. Wir wollen gewinnen und die Saison krönen“, gibt er die Marschroute aus.
Dass zeitgleich zum Wörnitzsteiner Spiel noch zwei weitere Relegationspartien im Landkreis stattfinden - Donauried gegen Mauren (im Stauferstadion Donauwörth) und Munzingen/Birkhausen gegen Ederheim (in Löpsingen) - findet Trainer Humbauer „ein bisschen schade“, schließlich hätte man beim SVW sich gerne das Spiel des SV Mauren angeschaut, umgekehrt vielleicht genauso. Aber er sieht auch das Positive: „Für mich als Trainer ist es vielleicht sogar ein bisschen besser, wenn nicht ganz so viele Zuschauer da sind und die Jungs nicht vor einer ganz so imposanten Kulisse spielen.“
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