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Segelfliegen: Bundesligastart für Donauwörther Segelflieger bringt Herausforderungen

Segelfliegen

Zwischen Höhenflug und Punkteverlust: Donauwörther Segelflieger landen auf Platz 15

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    Das Donauwörther Duo startklar im Segler „Duo Discus“: Peer Zitzmann (links) und Ovidiu Chrican nahmen am Segelflug-Wettbewerb in Klix teil.
    Das Donauwörther Duo startklar im Segler „Duo Discus“: Peer Zitzmann (links) und Ovidiu Chrican nahmen am Segelflug-Wettbewerb in Klix teil. Foto: Johanna Zitzmann

    Mit Rundenplatz zehn zeigte die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim, dass sie sich auch in der „neuen“ Segelflug-Bundesliga behaupten kann – auch wenn sich das nicht unbedingt in der Platzierung widerspiegelt.

    Seit Saisonbeginn starten die Donauwörther Segelflieger in der „Weglide“-Bundesliga, nachdem der bisherige Ausrichter nicht mehr für den Bundesvergleich zur Verfügung stand. Auch wenn sich die Piloten und Pilotinnen vom Stillberghof leistungsmäßig gut verkaufen, sorgt das ungewohnte Regelwerk immer wieder für Überraschungen. War es beispielsweise in der Vergangenheit so, dass der zehntplatzierte Verein elf Punkte in einer Runde erhielt, so gibt es heuer nur noch sechs Punkte – die ersten fünf Ränge werden im Gegenzug besser bepunktet. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Club trotz der eigentlich guten Platzierung im Gesamtklassement um einen Platz abrutscht und sich nun auf Rang 15 wiederfindet. Am ersten Wettkampftag am Wochenende zuvor hatte die SFG noch den 14. Rang erreicht.

    Köckeis und Weiß fliegen 423 Kilometer entlang der Schwäbischen Alb

    Die einzelnen Flüge der SFG-Piloten können sich indes sehen lassen: Wolfgang Köckeis und Copilot Michael Weiß wählten die gewohnte Rennstrecke entlang der Schwäbischen Alb und ließen sich von den dortigen Aufwinden bis zum Beginn des Schwarzwaldes und wieder zurück zum Stillberghof tragen. Ohne Motor legte das Team 423 Kilometer zurück und war dabei durchschnittlich 107,8 Stundenkilometer schnell. Ebenfalls entlang der Rennstrecke unterwegs war David Bauder. Er traute sich sogar noch weiter nach Westen bis an die Südspitze des Schwarzwaldes. Seine Flugstrecke von 512 Kilometern legte er mit 107,3 Kilometern pro Stunde zurück.

    Den dritten Wertungsflug steuerte das Team Peer Zitzmann und Ovidiu Chircan bei – die beiden Piloten starteten zehn Tage lang beim internationalen Segelflug-Wettbewerb im sächsischen Klix und belegten dort letztendlich einen Platz im Mittelfeld der Doppelsitzerklasse. Ihr Wertungsflug ging mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 84,8 Stundenkilometern in die Wertung ein. Ebenfalls in Klix startete Bastian Elsenhans. Er landete nach sieben Wertungsflügen auf Platz sieben der 15-Meter-Klasse. (hz)

    Segelflug-Bundesliga, Runde 2

    1.    SFZ Königsdorf (BY) 37 Punkte

    2.    SFV Bad Wörishofen (BY) 37

    3.    LSV Schwarzwald (BW) 23

    4.    ...

    13. FG Wolf Hirth (BW) 9

    14. FG Oerlinghausen (NW) 8

    15. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 8

    16. SFZ Aachen (NW) 8

    17. …

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