Die Donauwörther Volleyballerin Elena Faber hat mit der Bayernauswahl den Bundespokal in Dresden gewonnen und damit einen weiteren Höhepunkt in ihrer Karriere gefeiert. Die 14-Jährige gehört seit zwei Jahren dem Team Bayern an und überzeugte beim wichtigsten Vergleichsturnier der Landesverbände mit starken Leistungen.
Dabei begann das Turnier für die Nachwuchsspielerin zunächst auf der Ersatzbank. Im Auftaktspiel gegen Hamburg geriet Bayern nach dem verlorenen ersten Satz unter Druck. Auswahltrainer Werner Kiermaier reagierte und brachte Elena Faber ins Spiel. Die Donauwörtherin nutzte ihre Chance und entwickelte sich im weiteren Turnierverlauf zu einer wichtigen Leistungsträgerin der Mannschaft.
Mecklenburg-Vorpommern fordert Bayern im spannenden Finale
Vor allem mit ihrer stabilen Annahme und wirkungsvollen Angriffen überzeugte sie im Zusammenspiel mit ihrer Beachvolleyball-Partnerin Lea Stöhr aus Straubing. Auf dem Weg ins Finale setzte sich Bayern gegen Rheinland-Pfalz, Württemberg, Hessen und Südbaden durch.
Im Endspiel wartete mit Mecklenburg-Vorpommern ein besonders starker Gegner. Viele Spielerinnen des Finalgegners trainieren im renommierten Volleyball-Internat in Schwerin. Nach einem verlorenen ersten Satz schien Bayern zunächst im Hintertreffen zu sein. Doch die Mannschaft kämpfte sich zurück, drehte die Partie und gewann den entscheidenden Tiebreak deutlich. Damit sicherte sich die Bayernauswahl den Bundespokal.
Bundespokal öffnet Elena Faber Türen zur Jugend-Nationalmannschaft
Für Elena Faber ist der Erfolg die Fortsetzung einer großartigen Saison. Im Erwachsenenbereich spielt die 14-Jährige bereits für den VSC Donauwörth und hatte als Leistungsträgerin maßgeblichen Anteil am Aufstieg ihres Teams in die Landesliga in der laufenden Saison. Im Jugendbereich läuft sie für den ASV Dachau auf und wurde erst im April in Wiesbaden Deutsche U16-Meisterin.
Der Bundespokal gilt für die Bundestrainer als wichtige Standortbestimmung des deutschen Volleyball-Nachwuchses und dient gleichzeitig der Sichtung zukünftiger Nationalspielerinnen. Nach ihren starken Leistungen in Dresden darf Elena Faber daher berechtigte Hoffnungen auf eine Einladung zur Sichtung der Jugend-Nationalmannschaft im Herbst in Kienbaum bei Berlin machen.
Zuvor steht jedoch bereits das nächste große Highlight auf dem Programm. Vom 24. bis 26. Juni 2026 findet in Berlin der Bundespokal Beach statt. Die Bayernauswahl konnte diesen Wettbewerb in den vergangenen Jahren mehrfach gewinnen und geht nach dem Hallen-Triumph von Dresden auch diesmal als einer der Favoriten an den Start. (AZ)
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