Es ist ein unscheinbares Tapfheimer Einfamilienhaus, in dem Eveline Kosenbach seit einiger Zeit wohnt. Wäre da nicht der weiße, beschriftete Jeep, der die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, und wäre da nicht ein weißes, ebenfalls auffällig beschriftetes Quad. Beide Fahrzeuge stehen im Hof. Diese Aufschriften sind unmissverständlich - erst recht, wenn man weiß, zu welchen Einsätzen Eveline Kosenbach unterwegs ist: „Nach Viecherln fahnden“, sagt die quirlige fast 70-Jährige lächelnd, der man ihr Alter allerdings nicht ansieht. Die gebürtige Österreicherin hat lange Zeit in München gelebt und dort eher zufällig ihre wahre Berufung gefunden, für die sie auch nichts verlangt: „Bevor ich begonnen hab, im Münchner Tierheim zu arbeiten, war ich im öffentlichen Dienst angestellt.“
Tapfheim
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