Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Seit rund 34 Stunden irrte ein an Demenz erkrankter Mann aus Rain durch die Gegend. Die Polizei hatte keinerlei Anhaltspunkte, wo sich der 60-Jährige aufhalten könnte. „Es war wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen“, schildert Tobias Bengelmann, kommissarischer Leiter der Polizeiinspektion (PI) in der Lechstadt. Die Sorgen, den Vermissten unversehrt zu finden, seien angesichts der kühlen Witterung und der Tatsache, dass es am Mittwoch schon wieder dunkel war, immer größer geworden. In dieser Situation hatten zwei Beamte der Dienststelle so etwas wie den „richtigen Riecher“. Sie steuerten um 17.15 Uhr das Sportgelände in Oberndorf an. Dort erblickten die Beamten eine Person - und der Vermisstenfall nahm - wenige Tage vor Weihnachten - eine glückliche Wendung.
Rain/Oberndorf
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