Weihnachten hat oft ein festes Bild: die Familie am Tisch, Kerzenlicht, gemeinsames Essen, Geschenke. Für viele der Maßstab dafür, ob das Fest gelingt. Doch dieses Bild passt nicht für alle. Manche sind allein, andere weit weg von ihren Liebsten – und dann gibt es auch Berufe, in denen an Heiligabend gearbeitet wird. Statt zu feiern, halten sie den Alltag aufrecht: in Pflege, Rettungsdienst oder sozialen Einrichtungen beispielsweise. Ohne Familie, ohne große Rituale. Vielleicht zeigt sich gerade hier, was Weihnachten im Kern auch bedeuten kann: Verantwortung übernehmen, füreinander da sein, auch dann, wenn es stiller ist. Weihnachten ist nicht immer dort, wo es glänzt – manchmal ist es auch dort, wo jemand einfach nur bleibt.
Donauwörth/Nördlingen
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