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Wie Andreas Reisel aus Tapfheim Kunst und Coaching verbindet

Tapfheim

Der Tapfheimer Künstler Andreas Reisel: ein Tausendsassa zwischen Sockenmalerei und Coaching

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    Andreas Reisel und „Leo“: Der Künstler im Tapfheimer Atelier vor einem seiner Werke.
    Andreas Reisel und „Leo“: Der Künstler im Tapfheimer Atelier vor einem seiner Werke. Foto: Daniela Graf

    Die Treppe knarzt ein wenig, geht man die hölzernen Stufen zum Atelier BlickWinkel im Tapfheimer Ortsteil Rettingen hinauf. Die Tür öffnet sich und gibt einen lichtdurchfluteten, großzügigen Raum frei. Der Blick schweift über sämtliche Details, bleibt mal hier hängen, verfängt sich dort in einem der meterhohen Portraits, Zeichnungen, Skulpturen, Bilder und ist doch ein wenig orientierungslos. Mittendrin steht Andreas Reisel mit einem Lächeln auf den Lippen. Er weiß genau, wohin er die Aufmerksamkeit des Betrachters lenken soll. Eine Leinwand oder vielmehr was darauf zu sehen ist, sticht besonders ins Auge: Poison. So nennt sich die in Grüntönen gehaltene Dame, die sich auf einem lila-auberginfarbenen Hintergrund räkelt, kein Wunder, zumal es sich um ein Werk in der Größe von 1,80 auf 2,40 Meter handelt. „Weiß ist nicht gleich Weiß“, erklärt der Künstler. Manchmal reicht es, einen Hauch Zitronengelb in die Farbe zu mischen, um genau diesen Blickfang, der den Betrachter ereilen soll, zu erreichen.

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