Erneut wird die ohnehin hohe Bilanz von Wildunfällen um zwei erweitert. Wie die Polizei mitteilt, gab es binnen weniger Stunden Zusammenstöße zwischen Autos und Rehen. Am Mittwoch, 13. Mai, um 21.20 Uhr kollidierte ein 56-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 2 Höhe Schöttle-Hof frontal mit einem Reh. Das Tier wurde aufgrund des Aufpralls in den zeitgleich entgegenkommenden Pkw einen 36-jährigen geschleudert. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 4500 Euro.
Die Jagdpächter wurden verständigt
Am frühen Donnerstagmorgen, 14. Mai, um 5.15 Uhr kam es dann auf der Staatsstraße 2214 bei Blossenau zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem Reh, bei dem am Fahrzeug des 60-jährigen Fahrers ein Schaden von etwa 1500 Euro entstand. In beiden Fällen blieben die Fahrzeugführer unverletzt. Die zuständigen Jagdpächter wurden verständigt.
Polizei bittet um Vorsicht
Die Beamten der Polizeiinspektion Donauwörth weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade bei Dunkelheit und in den frühen Morgen oder späten Abendstunden die Geschwindigkeit in wildwechselgefährdeten Bereichen deutlich reduziert und noch aufmerksamer als sonst gefahren werden sollte. (AZ)
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