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Wörnitzstein: Die Geburt Christi - Deckenfresko in Wörnitzstein wird 100 Jahre alt

Wörnitzstein

Die Geburt Christi - Deckenfresko in Wörnitzstein wird 100 Jahre alt

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    Das Dekenfresko der Kirche St. Martin in Wörnitzstein ist heuer 100 Jahre alt. Es zeigt unter anderem die Geburt Christi. Dieses Weihnachtsmotiv – die Anbetung durch die Hirten – ist eines der drei zentralen Gemälde.
    Das Dekenfresko der Kirche St. Martin in Wörnitzstein ist heuer 100 Jahre alt. Es zeigt unter anderem die Geburt Christi. Dieses Weihnachtsmotiv – die Anbetung durch die Hirten – ist eines der drei zentralen Gemälde. Foto: Adalbert Riehl

    Vor 100 Jahren – 1922 – haben die Kunstmaler Hans Kögl und Max Vogt die Decke des Kirchenschiffes von St. Martin in Wörnitzstein neu gestaltet. Die Motive sind eine Hommage an die Gottesmutter Maria. Die großen Gemälde zeigen drei elementare Stationen ihres Lebens. Östlich zum Chor hin ist die Verkündigung der Schwangerschaft durch den Erzengel Gabriel dargestellt, westlich in Richtung Orgel die Geburt Jesu und Anbetung der Hirten – zwei Motive aus den Evangelien. In die Mitte haben Kögl und Vogt die Aufnahme Mariens in den Himmel gerückt, von der das Neue Testament nicht berichtet. Einige Schriftstellen, wie die Offenbarung des Johannes (12,1) werden als Hinweise darauf gedeutet. Seine Wurzel hat es in einem Marienfest, das Ende des vierten Jahrhunderts in Syrien begangen wurde; seit dem sechsten Jahrhundert wird es bereits am 15. August gefeiert. 

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