Dass Feste und Feiern nicht einfach bloßen Zeitvertreib, sondern einen wesentlichen Teil unseres kulturellen Lebens darstellen, wird nun in Zeiten der Corona-Pandemie mehr als nur deutlich. Nicht nur, dass diese Veranstaltungen zur Freizeitgestaltung beitragen, sie schweißen einen Ort, einen Verein und Menschen unterschiedlichster Kulturen und Herkunft zusammen. Da bereitet sich ein ganzes Dorf schon seit Monaten darauf vor, dass am 1. Mai der Maibaum aufgestellt wird, andernorts freuen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf das Volksfest, und wieder anderswo hat man bereits die Karten für das Konzert oder Open Air zum Geburtstag bereits verschenkt.
Beliebte Traditionen bleiben auf der Strecke
Angesichts der gewaltigen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Einschnitte, die das Coronavirus mit sich bringt, scheint das alles nur ein kleineres Problem darzustellen. Wie prägend aber die gewohnten und beliebten Traditionen für das Gemeinwesen sind, wird in den kommenden Wochen und Monaten immer spürbarer. Deshalb sollten wir im nächsten Jahr ganz bewusst die Feste in unseren Gemeinden feiern und sie genießen, statt ständig nur nach den Großevents in den Metropolen zu schielen.
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