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Anschlussstelle Friedberg: Auto schleudert über Fahrspuren der A8: Zwei Verletzte

Anschlussstelle Friedberg

Auto schleudert über Fahrspuren der A8: Zwei Verletzte

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    Zwei Menschen sind am frühen Samstagnachmittag bei einem Autounfall auf der Autobahn 8 auf Höhe der Anschlussstelle Friedberg mittelschwer verletzt worden
    Zwei Menschen sind am frühen Samstagnachmittag bei einem Autounfall auf der Autobahn 8 auf Höhe der Anschlussstelle Friedberg mittelschwer verletzt worden Foto: Feuerwehr Augsburg

    Zwei Menschen sind am frühen Samstagnachmittag bei einem Autounfall auf der Autobahn 8 auf Höhe der Anschlussstelle Friedberg mittelschwer verletzt worden. Die beiden Insassen des Wagens waren nicht eingeklemmt und konnten schnell geborgen werden.

    Auto überschlägt sich

    Der BMW schleuderte mit sehr hoher Geschwindigkeit erst auf die rechte Seite  in die Leitplanke, anschließend über beide Fahrspuren auf die linke Seite, und kam letztendlich auf der linken Fahrspur der Autobahn zum Stehen. Die schwerverletzte Fahrerin und ihr mittelschwer verletzter Beifahrer wurden nicht eingeklemmt und konnten von den Rettungskräften aus ihrem Fahrzeug befreit werden.

    A 8 teilweise gesperrt

    Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden, teilt die Augsburger Feuerwehr mit. Es sei schier unglaublich, dass bei diesem Unfall kein anderes Fahrzeug in das schleudernde Auto gefahren ist. Die Feuerwehr übernahm den Brandschutz  und sicherte die Unfallstelle ab. Die Autobahn war komplett gesperrt.

    Unfallursache und Sachschaden sind noch nicht bekannt. AZ

    Das ist die Polizei Bayern

    Mit etwa 29.800 Dienstkräften ist die Polizei Bayern die zweitgrößte Landespolizei in Deutschland.

    Sie teilen sich auf in 26.100 Beamte (sowohl Polizeivollzugs- als auch Verwaltungsbeamte) und ca. 3.700 Angestellte und Arbeiter.

    Im Jahr 1813 wurde die bayerische Gendarmerie gegründet. Diese war nach dem Vorbild Frankreichs dezentral über Bayern verteilt und militärisch organisiert.

    Erst 1919 erfolgte die Loslösung von Militär, zugleich wurden alle Polizeien dem Bayerischen Innenministerium unterstellt. Die Polizei stand nun unter ziviler Kontrolle durch das Land oder aber der Gemeinden.

    Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden alle Polizeien in Deutschland zentralisiert.

    Im Jahr 1935 wurde die Bayerische Landespolizei aufgelöst und in die Wehrmacht eingegliedert. Ab dem Jahr 1939 sollten Polizeibataillone die besetzten Gebieten sichern.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges löste die US-Militärregierung zunächst alle bisherigen deutschen Polizeieinrichtungen auf.

    Die US-Militärregierung beschloss am 29. Juni 1945, dass die bayerische Landespolizei neu errichtet werden müsse. Die neue Polizei sollte dezentral und unter demokratischen Gesichtspunkten aufgebaut werden.

    Erster Präsident der bayerischen Polizei wurde Michael Freiherr von Godin, der die beschlossene Polizeiorganisation nach einer Weisung vom 24. April 1946 wieder aufbaut. Es wurden zwei Arten von Polizeien eingerichtet: Die Landespolizei und die Gemeindepolizeien.

    Im Jahr 1951 stellte man fest, dass sich die Trennung der Landes- und Gemeindepolizei aufgrund von Problemen in der Zusammenarbeit nicht bewährte. So wurde den kreisangehörigen Gemeinden im Polizeiorganisationsgesetz von 1951 angeboten, auf Antrag die bestehenden Gemeindepolizeien in die Landespolizei einzugliedern.

    Am 1. Oktober 1975 erfolgte die endgültige Verstaatlichung der Bayerischen Polizei.

    Im Jahr 1990 wurden erstmals Frauen in den Polizeivollzugsdienst eingestellt. Diese begannen Anfang des Jahres die Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei.

    Im Jahr 1998 wurde die Bayerische Grenzpolizei aufgelöst und in die Landespolizei eingegliedert.

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