Rückblicke auf 2018 und Ausblicke ins Jahr 2019 gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wulfertshausen. Im letzten Jahr rückte man insgesamt zu 25 Einsätzen aus. Brandmeldeanlagen, Brände, Türöffnungen und Verkehrsunfälle waren darunter. Kommandant Andreas Hubel wies darauf hin, dass 15 Mal zwischen 6 und 18 Uhr alarmiert wurde. In früheren Jahren waren die Einsätze überwiegend abends oder nachts. Auch sind überörtliche Einsätze, z. B. nach Dasing nicht mehr unüblich.
Zu organisieren gab es auch die Sicherheitswache für das Festival Reggae in Wulf. 2018 musste man nicht nur auf dem Gelände vor Ort sein, sondern es stand auch ein Bereitschaftsdienst mit Staffelbesetzung parat, der etwaige Einsätze im Ortsgebiet abdecken konnte. Im Schichtbetrieb teilte man sich den Dienst über die zwei Tage auf. Dieses Jahr wird noch ein dritter Tag hinzukommen.
126 Mitglieder, darunter 40 im aktiven Dienst, zählt die Feuerwehr Wulfertshausen aktuell. Unter den 40 aktiven befinden sich wiederum 15 Atemschutzgeräteträger und sieben Maschinisten. Die Feuerwehr Wulfertshausen hielt zwölf Pflichtübungen ab und nahm auch an zwei überörtlichen Alarmübungen teil. Außerdem wurden je zwei Sonderübungen für Atemschutzgeräteträger sowie Maschinisten organisiert. Sechs neue Truppführer, zwei Atemschutzgeräteträger und einen Maschinisten mehr kann die Wulfertshauser Wehr verzeichnen.
Dank zahlreicher Spenden konnten letztes Jahr vier Defibrillatoren für Wulfertshausen beschafft und installiert werden. Auch fand eine Schulung für interessierte Ortsbewohner statt. Für 2020 möchte man wieder eine derartige Schulung organisieren. Ein ausgewähltes Team kontrolliert die vier Defibrillatoren an ihren Standorten, beim Feuerwehrhaus, bei der Bäckerei Schwab, am Sportheim und in der Geisbergstraße, wöchentlich. Kassier Markus Schwegler erwähnte in der Jahreshauptversammlung jeden Spender namentlich. Hervorzuheben wäre hier die Blaskapelle Hubel, die mit 1000 Euro den höchsten Einzelbetrag gespendet hat. (FA)