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Bürgerversammlung in Ried: Sondergebiet erregt die Gemüter

Bürgerversammlung in Ried

Sondergebiet erregt die Gemüter

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    „Das tut mir jetzt so richtig weh, dass hier so umsichtig agiert wird und bei uns nicht.“Anja-Marion Müller
    „Das tut mir jetzt so richtig weh, dass hier so umsichtig agiert wird und bei uns nicht.“Anja-Marion Müller Foto: asj

    Kurz und heftig war der Schlagabtausch während der Bürgerversammlung im „Rieder Hof“ zwischen Vertretern der Bürgerinitiative „Gemeinschaft zur Erhaltung der Lebensqualität in der Gemeinde Ried“ und Bürgermeister Anton Drexl. Es ging um eine Änderung des Flächennutzungsplans für einen Bereich südwestlich des Hauptorts. Vor nicht allzu langer Zeit hat der Gemeinderat für den Bereich den Bebauungsplan „Am Bittfeld“ aufgestellt und eine Veränderungssperre erlassen. Hintergrund ist ein Schweinemaststall, den ein auf Kissinger Flur ausgesiedelter Landwirt errichten will.

    Genau dieses Maßnahmenpaket – Flächennutzungsplanänderung, Konzentrationszone und veränderungssperre – fordert die Baindlkircher BI für den Hühnermaststall, der etwa 200 Meter vom südlichen Ortsrand entfernt geplant ist. Das wird ihr aber von Bürgermeister und der Ratsmehrheit verweigert. Drexl erläuterte in seinen Ausführungen auch, warum: „Wenn die Umgehungsstraße nicht mit dabei wäre, könnten wir auch den Schweinestall vor Ried nicht verhindern.“ Und das, obwohl Richtung Hörmannsberg die weitere Hauptentwicklung stattfinden soll und ein vor einigen Jahren schon ausgesiedelter Schweinemaststall nördlich der Staatsstraße diesem Gedanken Grenzen setzt.

    Mehr zum Thema lesen Sie morgen in der Friedberger Allgemeinen.

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