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Dasing: Nach dem Tod von Fred Rai geht es mit der Western-City weiter

Dasing

Nach dem Tod von Fred Rai geht es mit der Western-City weiter

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    Fred Rai glaubte an ein Leben nach dem Tod für Menschen und Tiere. Im Diesseits wird der 73-Jährige den Menschen auf jeden Fall fehlen. Er starb am Freitag in Dasing.
    Fred Rai glaubte an ein Leben nach dem Tod für Menschen und Tiere. Im Diesseits wird der 73-Jährige den Menschen auf jeden Fall fehlen. Er starb am Freitag in Dasing. Foto: Catrin Weykopf

    Nach dem plötzlichen Tod des Western-City-Gründers Fred Rai sind seine langjährigen Mitarbeiter und Weggefährten bestürzt. Sie trauern um den 73-Jährigen, der am Freitagabend bei einem Ausritt in Dasing wohl nach einem Schlaganfall von seinem Pferd gestürzt ist und starb. Gleichzeitig sind sie entschlossen, die Western-City fortzuführen - mit der sich Rai 1980 einen Kindheitstraum erfüllt hatte.

    "Der Traum wird weiterleben, wenn in der kommenden Woche am 1. Mai die neue, wenn auch andere Saison der Western-City starten wird", sagte Freizeitpark-Sprecher Volker Waschk am heutigen Samstag. Auch die Süddeutschen Karl-May-Festspiele werden wohl wie geplant am 27. Juni beginnen.

    Bei der Eröffnung der vergangenen Saison hatte Fred Rai noch gesagt: "Ich wünsche mir, dass die Süddeutschen Karl-May-Festspiele selbst dann noch die Menschen in ihren Bann ziehen werde, wenn auch ich wie die Helden von Karl May längst durch die ewigen Jagdgründe reite."

    Der 73-Jährige machte sich als Reitlehrer einen Namen

    In dem Stück "Der Schatz im Silbersee" wollte Fred Rai eigentlich wie so oft den Bösewicht spielen. Privat war der 73-Jährige dagegen als liebenswürdiger Mensch bekannt. Durch seine offene Art war er mit neuen Bekanntschaften schnell per Du.

    Einen Namen machte sich Fred Rai in den vergangenen Jahrzehnten auch als Sänger und als Reitlehrer. Mit dem Rai-Reiten hatte er einen eigenen Stil entwickelt, der ganze ohne Gewalt auskam.

    Für manche war Fred Rai der Held der Kindheit

    Die Trauer um den 73-Jährigen ist in der Region groß. Die Menschen behalten ihn als großen Tierfreund, ewigen Cowboy und oft auch als Held ihrer Kindheit in Erinnerung.

    Wäre es nach den Eltern von Rai gegangen, hätte er einen ganz anderen Weg eingeschlagen: Auf ihren Wunsch hin arbeitete er in jungen Jahren für eine Versicherung. Doch dann entschloss er sich, seinen Traum vom Wilden Westen in Bayern zu verwirklichen - den seine Freunde nun fortführen werden.

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