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Mering

04.03.2020

Florian Mayer will in Mering neuen Elan für die Projekte

Florian Mayer strebt in Mering das Amt des Bürgermeisters an.
Bild: CSU Mering

Plus Sieben Fragen an Florian Mayer, der für die Meringer CSU Bürgermeister werden will.

Florian Mayer trat bereits vor sechs Jahren gegen den amtierenden Bürgermeister Hans-Dieter Kandler an und unterlag knapp in der Stichwahl. Dieses Mal möchte der 40-jährige Bankkaufmann für die CSU den Einzug ins Rathaus schaffen.

Was ist Ihr wichtigstes Vorhaben?

Florian Mayer: Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen und unsere Schulen müssen ausgebaut und fit für die Zukunft gemacht werden. Weitere Prioritäten sind für mich das Ortszentrum sowie die Instandhaltung unserer Infrastruktur. Dazu gehören öffentliche Gebäude, Straßen und unser Kanalnetz.

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Florian Mayer sieht in Mering Bausünden

Welche politischen Fehler in Ihrer Gemeinde würden Sie gerne ungeschehen machen?

Mayer: Die wichtigsten Projekte sind zu lange in der Warteschleife. Ich werde diese zur Chefsache machen. Außerdem gibt es in Mering ein paar „Bausünden“, die man mit einer aufmerksamen und frühzeitigen Überplanung hätte besser regeln können. Ich bin aber froh, dass der Marktgemeinderat derzeit vermehrt gestaltend eingreift.

Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?

Mayer: Als Bürgermeister bin ich direkter Ansprechpartner für unsere Jugend. Deshalb werde ich mich im Jugendzentrum erst mal an den Grill stellen, damit ich mich ganz ungezwungen mit den Jugendlichen austauschen kann. Die Ideen für die Jugend sollten am besten von diesen selbst angestoßen werden. Was bringt die beste Idee, wenn sie keiner nutzt. Auf diesem Weg ist zum Beispiel unser Antrag auf einen Basketballkorb, einen freien Bolzplatz oder die Erweiterung des Skaterplatzes ins Rollen gekommen. Den persönlichen Kontakt nutzen aber leider nicht alle, daher müssen wir neue Wege gehen. Ich werde für die Bürgerinnen und Bürger daher auch über Neue Medien wie WhatsApp erreichbar sein. Außerdem haben wir vorgeschlagen, eine App, unser Meringer Helferlein, zu entwickeln. Dort gibt es dann nicht nur Informationen, sondern auch den heißen Draht zur Kommunalpolitik. Unserem Jugendparlament werde ich bei seinen Projekten den Rücken stärken und mich regelmäßig mit ihnen austauschen.

Florian Mayer will in Mering ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Was brauchen die Senioren in Ihrem Ort?

Mayer: Wir arbeiten derzeit zusammen mit dem Bürgernetz an einem seniorenpolitischen Gesamtkonzept, weil man den Bedarf nicht auf einige wenige Punkte reduzieren kann. An dieser Stelle ein großes Lob an die ehrenamtliche Arbeit bei uns im Ort in allen Bereichen. Diese gilt es zu unterstützen und darüber hinaus Impulse zu setzen. Vor allem wünsche ich mir hier eigene kommunale Bauprojekte wie Mehrgenerationenhäuser. Zudem ist es wichtig, die Mobilität beispielsweise mit einem Bürgerbus zu verbessern und die ärztliche Versorgung zu sichern. Leider hängt dies teilweise aber auch von den gesetzlichen Vorgaben ab, wie erfolgreich wir hier sein werden.

Was sind Ihre persönlichen Untugenden?

Mayer: Ich bin gerne gegenüber jedermann überschwänglich positiv, was mir die Arbeit oft, aber eben nicht immer einfacher gestaltet. Ansonsten bin ich manchmal ungeduldig, wenn etwas für mich Priorität hat. Ich warte dann nicht gerne, sondern will möglichst schnell eine Lösung haben.

Worüber können Sie lachen?

Mayer: Über lustige, eigene Erlebnisse oder ungeschickte Situationen von oder mit guten Freunden. Deshalb bin ich auch ein großer Fan des bunten Abends und des Faschings in Mering.

Was wird Ihre schwierigste Aufgabe als Bürgermeister?

Mayer: Der Marktgemeinderat wird sich ab dem 1. Mai sehr stark verändern. Ich freue mich schon auf viele Ideen, Impulse und neuen Elan. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Übergangs- und Einlernphase möglichst kurz zu halten und die unaufschiebbaren Projekte wie die Kinderbetreuung mit meiner Erfahrung und Kompetenz zusammen mit der Verwaltung anzuschieben. Das wird eine Herausforderung, der ich mich aber mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft stellen werde.

Lesen Sie dazu auch: Mering steht vor großen Herausforderungen

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