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Friedberg: Corona schürt Existenzängste im Wittelsbacher Land

Friedberg

Corona schürt Existenzängste im Wittelsbacher Land

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    In Mering wurden am Dienstagmorgen Schilder für die Maskenpflicht am Marktplatz aufgehängt.
    In Mering wurden am Dienstagmorgen Schilder für die Maskenpflicht am Marktplatz aufgehängt. Foto: Eva Weizenegger

    Die Reaktionen auf den neuerlichen Lockdown sind zweigeteilt im Wittelsbacher Land: Verständnisvolles Bedauern bei denen, die nur in ihrer Freizeit oder im Ehrenamt betroffen sind. Aber blankes Entsetzen bei allen, die nun um ihre Existenz fürchten müssen. Künstler, Gastwirte, Betreiber von Fitness- oder Kosmetikstudios stehen vor schweren Zeiten. Zwar wurde ihnen staatliche Hilfe in Form von Ausgleichszahlungen zugesagt. Wer sich aber in Erinnerung ruft, wie zäh schon im Frühjahr die Gelder geflossen sind, wird deswegen nicht in Jubelschreie ausbrechen.

    Es ist Disziplin nötig, bei jedem einzelnen

    Immerhin ist der Zeitraum - anders als bei der ersten Welle - diesmal zunächst begrenzt. Das erhöht die Aussicht, dass sich die Türen am Montag nicht für immer schließen. Damit es bei einem vierwöchigen Lockdown bleiben kann, ist aber Disziplin nötig, bei jedem einzelnen.

    Dass die Einsicht bei den überwiegenden Mehrzahl der Menschen vorhanden ist, zeigt die Einhaltung der Maskenpflicht in der Friedberger Innenstadt und am Meringer Marktplatz. Inzwischen ist dort kaum mehr jemand ohne den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz unterwegs, auch wenn das alles andere als angenehm ist.

    Lesen Sie dazu unseren Bericht: Kultur, Sport, Gastro: Ab Montag steht Aichach-Friedberg still

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