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Friedberg: Das Thema Asyl wird Corona überdauern

Friedberg

Das Thema Asyl wird Corona überdauern

Ute Krogull
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    Brauchen die Menschen in Asylunterkünften im Landkreis Aichach-Friedberg einen Internetzugang?
    Brauchen die Menschen in Asylunterkünften im Landkreis Aichach-Friedberg einen Internetzugang? Foto: Christin Klose, dpa-tmn (Symbolbild)

    Schon vor Corona war es in der Öffentlichkeit ruhig geworden um das Thema Asyl im Kreis Aichach-Friedberg, jetzt wird es, wie viele andere, ganz von der Pandemie verdrängt. Nur selten flammt es auf, etwa als die Regierung von Schwaben alleinstehende Männer in die Unterkunft in Mering verlegte, oder jetzt, wo Kreisrätin Brülls im Namen der Helferkreise Probleme beim Homeschooling anspricht. Solche Momente zeigen aber: Flucht und Migration sind Themen, die uns begleiten werden, wahrscheinlich sogar in verstärktem Maß, nachdem die Krise vorbei ist.

    Internet in Asylunterkünften: Landratsamt sollte Diskussion zulassen

    Momentan werden dem Landkreis in seinen Unterkünften keine neuen Asylbewerber zugewiesen – das wird sich ändern. Deshalb lohnt eine Diskussion auch über auf den ersten Blick marginale Themen wie Internetzugang. Die Argumente sind ausgetauscht und auf beiden Seiten nachvollziehbar.

    Trotzdem sollten sich die Beteiligten nochmals gemeinsam überlegen, ob es nicht einen Weg gibt. Der menschliche Gesichtspunkt ist das eine. Ganz praktisch steigt der soziale Friede in Heimen, weil die Menschen sich Nachrichten aus der Heimat beschaffen und sich auch darüber hinaus online beschäftigen können.

    Lesen Sie dazu den Bericht: Streit um Internet in Asylunterkünften

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