Bereits zum dritten Mal in Folge ist das Friedberger Restaurant Gersters Genusswerkstatt im Guide Michelin lobend erwähnt worden. „Eine Küche mit guter Qualität“, so steht es im allseits respektierten und gefürchteten Restaurantführer. Weiter heißt es: „Sonja Gerster und ihr Team bieten unter Friedbergs ältestem Dachstuhl in der gemütlichen holzgetäfelten Stube modern-regionale Küche wie Jungbullentafelspitz auf Rahmgemüse mit Röstkartoffeln. Im Winter sitzt man am liebsten am heimeligen alten Kachelofen, im Sommer natürlich auf der schönen Terrasse.“
Zwei Michelin-Abzeichen zieren bereits das Fenster neben der Eingangstür der Genusswerkstatt an der Bauernbräustraße, nun kommt ein weiteres hinzu. Denn eines ist Bedingung: Wenn man die Erwähnung im Michelin nicht jedes Jahr durchgängig bekommt, müssen die Abzeichen aus den Vorjahren wieder abgenommen werden.
„Wir freuen uns, auch im Guide Michelin 2017 lobend erwähnt zu werden. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass heuer in Augsburg nur drei Restaurants mit aufgenommen wurden“, sagt Sonja Gerster. Bei ihr gibt es Spezialitäten aus Deutschland und Österreich. Gemüse und Obst kommen aus der Region. Der Hirschschinken wird vom Metzgermeister Franz Gerster geliefert. Auf der Speisekarte finden sich unter anderem Blutwurstravioli auf getrüffeltem Rahmkraut und Vanilleschaum, geschmorte Ochsenbäckchen mit Rotweinschalotten, glaciertem Gemüse und Kürbiskrapfen oder auch Foie Gras mit karamellisierten Quitten und Selleriecreme. Dazu werden ausgesuchte Weine aus dem hauseigenen Handel serviert.
Neu in der Genusswerkstatt ist das Bistro. Dort kann man zu Weinen und den Bieren von Schwarzbräu feine Genusshäppchen, wie zum Beispiel Kälberne Pflanzerl, Vulcano Schinken aus der Steiermark, verschiedene Crostinis, grüne Oliven, Rauchmandeln und Tegernseer Heu-Milchkäse verkosten. Die Weine kommen direkt von Gütern in Österreich und Deutschland und wechseln Woche für Woche ab.