Wieder einmal war das geplante landwirtschaftliche Sondergebiet Diskussionsthema im Rieder Gemeinderat. Im Monat März hatte die Öffentlichkeit die Möglichkeit, zu dem neuen Bebauungsplan „intensive Tierhaltung“ Stellung zu nehmen. Diese Möglichkeit wurde von einigen Seiten auch genutzt. Geändert wird aber nichts, die Gemeinde Ried hält weiter an den Grundzügen der Planung fest.
Ein langes Schreiben erhielt die Gemeinde von den Anwälten des Landwirts aus Kissing, dessen Bauvorhaben (beantragt am 14. April 2009) mitten im Bebauungsplan liegt und durch die vorgemerkte Trasse der Ortsumfahrung Ried unmöglich zu werden droht. Das Schreiben unterstellt der Gemeinde abermals eine Gefälligkeitsplanung, da das Sondergebiet zur intensiven Tierhaltung im Besitz eines Gemeinderates liegt. Zudem kritisieren die Anwälte die vorgemerkte Ortsumfahrung, die ihrer Ansicht nach zu nahe an den Wohnflächen vorbei verläuft.