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Kommentar: Mering muss bei Ortsgestaltung am Ball bleiben

Kommentar

Mering muss bei Ortsgestaltung am Ball bleiben

Gönül Frey
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    Die Verkehrsberuhigung und Neugestaltung der Ortsmitte sind schon oft zurück gestellt worden. Jetzt rücken sie wieder in den Fokus.
    Die Verkehrsberuhigung und Neugestaltung der Ortsmitte sind schon oft zurück gestellt worden. Jetzt rücken sie wieder in den Fokus. Foto: Bernhard Weizenegger

    Das Projekt einer schnellen Verkehrsberuhigung fürs Meringer Zentrum hat deutlich an Schwung verloren. So waren anders als in den vorhergehenden Sitzungen zu dem Thema auch nur noch wenige Geschäftsleute im Zuhörerraum anwesend.

    Ein gewisser Frust ist verständlich, wenn selbst eine provisorische Testversion erst Vermessungen und Voruntersuchungen sowie mindestens ein halbes Jahr Vorlauf erfordert. Das Ziel durch eine schnell sichtbare Maßnahme ein Signal der Veränderung zu geben – das ist durch die Hürden der Bürokratie nur sehr bedingt zu erreichen.

    Wenn es allein darum ginge, müsste man sich tatsächlich fragen, ob sich der Aufwand lohnt. Doch die temporäre Verkehrsberuhigung mit ihren Voruntersuchungen kann der erste Schritt hin sein zur dauerhaften Neugestaltung der Ortsmitte, wie sie im integrierten städtebaulichen Einzelhandelskonzept vorgesehen ist. Die Initiative aus Geschäftsleuten und Gemeinderäten hat dieses Ziel, das vielen Meringern ein Herzensanliegen ist und das so oft zurückgestellt wurde, wieder in den Fokus gerückt. Jetzt heißt es weiter machen und nicht wieder auf halber Strecke stehen bleiben.

    Lesen Sie dazu auch den Artikel: Trotz Hürden: Mering will im Zentrum anpacken

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