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Mering: An der Augsburger Puppenkiste vorbei zur Meringer Volksbühne

Mering

An der Augsburger Puppenkiste vorbei zur Meringer Volksbühne

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    Seit 16 Jahren gibt es das Marionettentheater an der Volksbühne Mering. Als aktuelles Stück kommt "Frau Holle" auf die Bühne. Unser Bild zeigt die Vormittagsgruppe von links Maria Kamm, Ilka Wieland, Anni Strohauer und Xiavonne Schenk mit dem Regisseur Martin Schallermeir. Fotos: Bernhard Weizenegger
    Seit 16 Jahren gibt es das Marionettentheater an der Volksbühne Mering. Als aktuelles Stück kommt "Frau Holle" auf die Bühne. Unser Bild zeigt die Vormittagsgruppe von links Maria Kamm, Ilka Wieland, Anni Strohauer und Xiavonne Schenk mit dem Regisseur Martin Schallermeir. Fotos: Bernhard Weizenegger

    Mering. Die Stufen, die in den ersten Stock der Volksbühne in Mering führen, sind ausgetreten. So mancher Schüler ist sie, als das Gebäude noch die alte Schule war, vielleicht mit einem mulmigen Gefühl hinaufgeschlichen. Heute aber trappeln die Kinder voller freudiger Erwartung die Stiege des 150 Jahre alten Gebäudes hinauf. Denn jetzt müssen sie nicht mehr für die Schule büffeln, sondern werden in die Welt der Märchen entführt. Martin Schallermeir und sein Team von der Volksbühne zeigen mit ihrer beliebten Marionettenbühne das Märchen "Frau Holle".

    In liebevoller Handarbeit wurden die Marionetten gefertigt. Die Bühnenbilder zeichnet Martin Schallermeir. Er ist die Seele der Volksbühne und maßgeblich daran beteiligt, dass seit 16 Jahren mit Marionetten gespielt wird. "Damit haben wir eine Lücke in Mering geschlossen", sagt Schallermeir, der auch für die Regie, die Bühnenbearbeitung des Textes sowie die Tonbildaufzeichnungen verantwortlich zeichnet. Bereits seit einem Jahr laufen die Vorarbeiten. "Manches der sieben Bühnenbilder, die auf zwei Bühnen gezeigt werden, habe ich neu gemalt", schildert Schallermeir.

    Frau Holle, das berühmte Märchen der Gebrüder Grimm, wird bereits zum dritten Mal von der Marionettenbühne aufgeführt. "Diese Geschichte hat einen unglaublichen Reiz und ist auch noch in die heutige Zeit umsetzbar", so der Meringer Theatermann. Dabei setzen er und sein Team nicht auf effektheischende Mittel. "Wir wollen den Kindern keine Angst einjagen, sondern den Humor aus allen Ecken des Märchens hervorlocken", beschreibt Schallermeir. Dass dabei aber auch die Gegensätze von Licht und Schatten, also Gut und Böse, vorkommen, sei gewollt und biete den Kindern Orientierung. Doch immer stehe bei der Umsetzung die kindgerechte Aufarbeitung des Märchenstoffes im Vordergrund.

    Nicht umsonst sind die Vormittagsvorstellungen der Renner bei Schulen und Kindergärten. "Wir werden nicht nur von den Meringer Einrichtungen besucht, sondern auch die Kindergärten und Schulen aus Dasing, Odelzhausen und Geltendorf kommen zu uns", weiß Schallermeir. Die Einrichtungen buchen oft schon nach dem Besuch der Aufführung fürs nächste Jahr. "Man muss sich das mal vorstellen", sagt Schallermeir, "das kommen Kinder aus Gersthofen, fahren an der berühmten Augsburger Puppenkiste vorbei zu uns raus nach Mering." Und diese Tatsache erfüllt den umtriebigen Regisseur der Meringer Volksbühne schon ein bisschen mit Stolz.

    Kartenvorverkauf. Die Aufführungstermine sind Samstag und Sonntag, 6., 7., 13., 14., 20., 21., 27. und 28. November. Die Vorstellungen finden jeweils um 15 und 17 Uhr statt. Nur am Samstag, 6. November, ist die Premiere um 17 Uhr und am Sonntag, 28. November, das Finale um 15 Uhr zu sehen. Karten können unter der Nummer (0 82 33) 98 31 zwischen 17 und 20 Uhr bestellt werden. Für Kindergärten und Gruppen finden vormittags Termine statt. Hierfür können unter der Rufnummer (0 82 33) 9 20 23 Termine vereinbart werden.

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