Das St.-Afra-Hospiz führt am Samstag, 27. April, seine dritte Veranstaltung in der Reihe „Lichtblicke in der Trauer“ durch. Das Angebot des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdiensts richtet sich an Menschen aus dem gesamten Landkreis, die einen nahen Angehörigen verloren haben und bereit sind, sich mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen.
Treffpunkt ist von 10 bis 12 Uhr in den Räumen des St.-Afra-Hospizes in der Friedberger Bahnhofstraße 28. Unter der Leitung der Friedberger Koordinatorin Christine Schwarz-Marinkovic mit ihrem dreiköpfigen Team erfahren Trauernde verständnisvolle Gemeinschaft, Anerkennung und Aufmerksamkeit in einem geschützten Rahmen. Der Fokus im Miteinander liegt dabei auf den Stärken, Fähigkeiten und Möglichkeiten der Trauernden. „Jeder kann dabei bewusst entscheiden, ob er sich vorwärtsentwickeln will oder ob er noch eine Weile in seiner derzeitigen Verfassung verharren möchte“, erklärt die Koordinatorin.
Wie schon in den beiden vorangegangenen Veranstaltungen richtet sich das aktuelle Thema nach dem Jahreskreis. Beim letzten Treffen in der Faschingszeit ging es um Masken, die schützen, aber auch ausgrenzen können. Dieses Mal steht die Gesprächsrunde, die auch eine kleine Aktion beinhaltet, ganz im Zeichen des Frühjahrs mit der sprießenden Natur. Unter dem Motto „Mein Gedankengarten“ werden Impulse für kleine Schritte eingeübt, die eine hilfreiche Stärkung im Alltag der Trauernden sein können. Es besteht keine Kursverpflichtung. (jojo)
Wer sich für das Trauerangebot im St.-Afra Hospiz interessiert, kann sich unter der Telefonnummer 0821/21702416 informieren und anmelden. Weitere Termine 29. Juni, 31. August und 26. Oktober.